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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Q switched Laser

Q switched Laser geben ihre Energie in extrem kurzen Pulsen im Bereich von Nanosekunden ab. Die Technik erzeugt sehr hohe Spitzenleistungen, die Pigmentpartikel zersprengen, ohne die Umgebung nennenswert zu erwärmen. Sie sind das klassische Werkzeug für Tattooentfernung und für die Behandlung von Pigmentflecken.

Was Q switched bedeutet

Im Laser wird die Energie zunächst zurückgehalten und dann schlagartig freigegeben. Dadurch entsteht ein sehr kurzer, sehr intensiver Puls. Entscheidend ist nicht die Gesamtenergie, sondern deren Verdichtung in kürzester Zeit. Das erfüllt die Bedingung der selektiven Photothermolyse für sehr kleine Zielstrukturen.

Wirkung im Gewebe

Pigmentpartikel erhitzen sich innerhalb des Pulses so schnell, dass sie mechanisch zerbrechen. Die Bruchstücke werden anschließend über Fresszellen und das Lymphsystem abtransportiert. Deshalb zeigt sich das Ergebnis nicht sofort, sondern über Wochen nach jeder Sitzung.

Anwendungen

Im Vordergrund stehen die Tattooentfernung, die Behandlung von Altersflecken und anderen umschriebenen Pigmentflecken sowie in ausgewählten Fällen die vorsichtige Behandlung von Melasma mit sehr niedriger Energie. Je nach Farbe des Ziels kommen unterschiedliche Wellenlängen zum Einsatz, häufig auf Basis des Nd YAG oder des Alexandritlasers.

Vergleich mit Pikosekundenlasern

Pikosekundenlaser arbeiten mit nochmals kürzeren Pulsen. Der mechanische Effekt überwiegt dadurch stärker, die Wärmebelastung sinkt weiter. In der Praxis wird das mit weniger Sitzungen und einer besseren Verträglichkeit bei empfindlichen Hauttypen begründet. Q switched Geräte bleiben dennoch etabliert und für viele Indikationen ausreichend.

Ablauf und Verlauf

Nach Augenschutz und Kühlung wird das Areal in einer oder mehreren Bahnen behandelt. Direkt danach zeigt sich häufig eine kurzzeitige Weißfärbung, gefolgt von Rötung und Krustenbildung. Die Krusten dürfen nicht abgelöst werden. Zwischen den Sitzungen liegen mehrere Wochen, damit der Abtransport der Partikel abgeschlossen werden kann.

Risiken

Zu nennen sind Blasen, Krusten, Narbenbildung bei zu hoher Energiedichte, Hyperpigmentierung und Hypopigmentierung. Bei Tattoos können Farbumschläge auftreten, insbesondere bei hellen und fleischfarbenen Pigmenten. Deshalb wird vorab ein Testareal behandelt.

Häufige Fragen

Wie viele Sitzungen braucht eine Tattooentfernung?

Das hängt von Farbe, Tiefe, Alter und Menge der Pigmente ab. Mehrere Sitzungen sind immer nötig.

Warum wird die Haut kurz weiß?

Es entstehen mikroskopisch kleine Gasbläschen. Die Weißfärbung verschwindet innerhalb von Minuten.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Sie wird als kurzes, scharfes Schnippen beschrieben. Kühlung und Betäubungscreme helfen.

Kann jede Farbe entfernt werden?

Nicht jede gleich gut. Dunkle Farben sprechen am besten an, grüne und blaue Töne sind anspruchsvoll.

Warum müssen zwischen den Sitzungen Wochen liegen?

Weil der Abtransport der zersprengten Partikel über das Lymphsystem Zeit braucht. Zu kurze Abstände erhöhen nur die Belastung der Haut.

Bleibt nach der Tattooentfernung eine Spur zurück?

Häufig bleibt ein leichter Schatten oder eine Veränderung der Hautstruktur. Eine vollständig unauffällige Haut ist nicht garantiert.

Darf permanentes Make up so behandelt werden?

Nur mit besonderer Vorsicht, weil manche Pigmente unter Laserenergie nachdunkeln können. Ein Testareal ist hier besonders wichtig.