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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Hypopigmentierung

Hypopigmentierung bezeichnet eine Aufhellung der Haut gegenüber der Umgebung. Sie entsteht, wenn pigmentbildende Zellen geschädigt werden oder weniger Farbstoff bilden. In der ästhetischen Medizin ist sie eine mögliche Nebenwirkung von Laserbehandlungen, Peelings und Narbenbildung.

Ursachen

In der ästhetischen Medizin entsteht sie typischerweise nach zu hoher Energiedichte bei Laserbehandlungen, nach tiefen Peelings, nach Kälteanwendungen, nach Entzündungen und im Bereich von Narben. Auch nach der Abheilung einer Hyperpigmentierung kann die Haut vorübergehend heller bleiben als zuvor.

Vorübergehend oder bleibend

Bleiben die pigmentbildenden Zellen erhalten und sind nur vorübergehend in ihrer Funktion gestört, kehrt die Farbe über Monate zurück. Sind die Zellen zerstört, etwa nach tiefer thermischer Schädigung, bleibt der Bereich dauerhaft heller. Diese Unterscheidung lässt sich anfangs nicht sicher treffen, weshalb Geduld vor jeder Korrektur steht.

Wer besonders betroffen ist

Das Risiko steigt mit dunklerem Hauttyp, weil dort mehr Melanin vorhanden ist und der Kontrast stärker auffällt. Ebenso erhöhen aggressive Einstellungen, überlappende Behandlungsbahnen, frische Bräune und Behandlungen in dünner Haut das Risiko. Bei der Tattooentfernung und bei ablativen Lasern tritt sie häufiger auf als bei sanften Verfahren.

Vorbeugung

Wesentlich sind die Bestimmung des Hauttyps, ein Testareal, ein vorsichtiger Einstieg mit langsamer Steigerung, ausreichender Abstand zwischen den Sitzungen und konsequenter Lichtschutz vor und nach der Behandlung. Bei Neigung zu Pigmentstörungen wird eher ein längerer Behandlungsweg mit niedrigerer Energie gewählt.

Behandlung

Behandlungsmöglichkeiten sind begrenzt. Zunächst wird abgewartet, ob sich die Pigmentierung erholt. Danach kommen medizinische Verfahren zur Anregung der Pigmentbildung in Betracht, die dermatologisch geführt werden. Bei umschriebenen bleibenden Flecken bleibt die farbliche Angleichung mit Permanent Make up oder eine Camouflage. Wichtig ist der Lichtschutz, weil die Umgebung sonst nachdunkelt und der Kontrast wächst.

Abgrenzung zu anderen Weißflecken

Nicht jede Aufhellung ist Folge einer Behandlung. Es gibt Hauterkrankungen mit Pigmentverlust sowie harmlose weiße Flecken an Armen und Beinen, die mit Sonnenschäden zusammenhängen. Eine dermatologische Abklärung ist sinnvoll, wenn Flecken ohne erkennbaren Anlass auftreten oder sich ausbreiten.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis sich die Farbe erholt?

Wenn eine Erholung eintritt, geschieht das über Monate. Bleibt sie nach einem Jahr aus, ist der Befund meist dauerhaft.

Ist eine Hypopigmentierung ein Behandlungsfehler?

Nicht automatisch. Sie zählt zu den bekannten Risiken, tritt aber gehäuft bei zu aggressiven Einstellungen auf.

Hilft Sonne beim Nachdunkeln?

Nein. Sie dunkelt vor allem die Umgebung nach und verstärkt den Kontrast.

Kann eine erneute Laserbehandlung helfen?

Nur in ausgewählten Fällen und dermatologisch geführt. Unkontrollierte Wiederholungen verschlimmern den Befund.

Warum fällt sie bei dunkler Haut stärker auf?

Weil der Kontrast zur Umgebung größer ist. Dieselbe Aufhellung ist bei hellem Hauttyp oft kaum sichtbar.

Kann sie auch nach einer Operation auftreten?

Ja, Narben sind häufig heller als die umgebende Haut, weil dort weniger pigmentbildende Zellen vorhanden sind.