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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Fluenz

Die Fluenz ist die Energiedichte einer Laserbehandlung, angegeben in Joule pro Quadratzentimeter. Sie beschreibt, wie viel Energie auf eine bestimmte Fläche abgegeben wird, und ist neben Wellenlänge und Pulsdauer der dritte Parameter, über den eine Behandlung gesteuert wird.

Was der Wert aussagt

Dieselbe Energie auf kleiner Fläche wirkt stärker als auf großer. Deshalb wird nicht die Energie allein, sondern ihre Dichte angegeben. Aus ihr ergibt sich, ob die Zielstruktur die Schwelle erreicht, ab der sie geschädigt wird, siehe selektive Photothermolyse.

Zusammenspiel mit anderen Parametern

Die Wellenlänge bestimmt, welches Chromophor angesprochen wird, die Pulsdauer, ob die Wärme im Ziel bleibt, und die Fluenz, wie viel Energie ankommt. Zusätzlich beeinflusst die Größe des Behandlungsfensters die Eindringtiefe. Diese Größen werden gemeinsam eingestellt, eine einzelne Zahl sagt für sich genommen wenig aus.

Zu niedrig gewählt

Bei zu geringer Energiedichte bleibt die Behandlung wirkungslos. Bei der Haarentfernung wird das Haar dann nur geschwächt und wächst nach, bei Pigmenten passiert sichtbar nichts. Wiederholte wirkungslose Sitzungen kosten Zeit und Geld, ohne das Ziel zu erreichen.

Zu hoch gewählt

Zu hohe Werte führen zu Verbrennungen, Blasen, Krusten und im ungünstigen Fall zu Narben. Auch Pigmentverschiebungen in beide Richtungen sind typische Folgen, siehe Hyperpigmentierung und Hypopigmentierung. Das Risiko steigt bei dunkler oder gebräunter Haut, weil die Oberhaut selbst Energie aufnimmt.

Wie sie festgelegt wird

Ausgangspunkt sind Herstellerempfehlungen, der Fitzpatrick Hauttyp, die Farbe und Dicke der Zielstruktur, das Areal und die Reaktion auf ein Testareal. Üblich ist ein vorsichtiger Einstieg mit Steigerung über die Sitzungen. Eine unmittelbare Hautreaktion wie leichte Rötung um Haarfollikel dient als Rückmeldung, ob die Einstellung passt.

Unterschiede zwischen Geräten

Angaben verschiedener Hersteller lassen sich nicht direkt vergleichen, weil Fenstergröße, Pulsprofil und Kühlung unterschiedlich sind. Eine höhere Zahl bedeutet daher nicht automatisch eine wirksamere Behandlung. Für ablative Systeme gelten wiederum eigene Kennwerte, weil dort Gewebe abgetragen statt selektiv erwärmt wird.

Häufige Fragen

Sollte ich nach der Fluenz fragen?

Sinnvoller ist die Frage nach Testareal, Steigerung über die Sitzungen und Erfahrung mit dem eigenen Hauttyp.

Ist mehr Energie gleich besseres Ergebnis?

Nein. Oberhalb der wirksamen Schwelle steigt vor allem das Risiko.

Warum wird bei jeder Sitzung anders eingestellt?

Weil Hautzustand, Bräunung und Reaktion der letzten Sitzung berücksichtigt werden.

Warum tut eine Behandlung mal mehr, mal weniger weh?

Neben der Energiedichte spielen Areal, Kühlung und die aktuelle Empfindlichkeit eine Rolle.

Was bedeutet die Angabe in Joule pro Quadratzentimeter?

Sie beschreibt die Energiemenge bezogen auf die bestrahlte Fläche. Dieselbe Energie auf kleinerer Fläche entspricht einer höheren Dichte.

Warum steigern manche Praxen die Energie über die Sitzungen?

Weil sich die Verträglichkeit erst im Verlauf zeigt. Ein vorsichtiger Einstieg mit schrittweiser Steigerung gilt als sicherer Weg.