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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Ablative Laser

Ablative Laser sind Lasersysteme, die die oberste Hautschicht gezielt abtragen. Der Begriff stammt vom lateinischen ablatio für Abtragung. Sie stehen damit im Gegensatz zu nicht ablativen Systemen, die die Oberfläche unversehrt lassen und ihre Wirkung ausschließlich in der Tiefe entfalten.

Wirkprinzip

Das Licht dieser Laser wird vom Wasser in der Haut aufgenommen. Die Energie erhitzt das Gewebewasser so stark, dass die oberste Schicht schlagartig verdampft. Darunter entsteht durch die Resthitze ein kontrollierter Reiz, der den Umbau des Bindegewebes anstößt. Es wirken also zwei Vorgänge zusammen, das Abtragen der Oberfläche und das Kollagen Remodeling in der Tiefe. Über die Einstellung von Energie und Eindringtiefe lässt sich steuern, welcher Anteil überwiegt.

Die gebräuchlichen Systeme

Am längsten etabliert ist der CO2 Laser, der tiefer wirkt und neben dem Abtrag einen kräftigen Straffungsreiz setzt, ausführlich beschrieben auf der Seite zum CO2 Laser im Gesicht. Der Erbium Laser arbeitet oberflächlicher und mit geringerer Resthitze, wodurch die Heilung meist zügiger verläuft, der straffende Effekt aber schwächer ausfällt. Beide Systeme lassen sich flächig oder in Mikrozonen einsetzen, letzteres beschreibt der Eintrag zur fraktionierten Lasertherapie. Eine Übersicht der Verfahren bietet die Seite zu den Laserbehandlungen.

Wofür sie eingesetzt werden

Typische Anlässe sind eingesunkene Aknenarben, feine bis mittlere Falten besonders um Mund und Augen, ungleichmäßige Hautstruktur, Lichtschäden sowie andere Narben. Für erschlaffte Haut mit deutlichem Überschuss sind sie nicht das passende Mittel, dort führt kein Laser um eine Straffung herum. Auch bei tiefen, scharf begrenzten Narben stoßen sie an Grenzen.

Ausfallzeit und Heilung

Weil die Oberfläche entfernt wird, entsteht eine offene Wundfläche. In den ersten Tagen nässt die Haut, es bilden sich Krusten, und der Bereich ist deutlich gerötet und geschwollen. Diese Phase dauert je nach Intensität etwa eine Woche, die Rötung kann danach über Wochen bis Monate nachklingen. In dieser Zeit sind eine sorgfältige Wundpflege, das Vermeiden von Manipulation an den Krusten und ein konsequenter Sonnenschutz entscheidend. Die Heilung folgt den üblichen Wundheilungsphasen.

Risiken und Auswahl

Möglich sind anhaltende Rötung, Infektionen, Aufflammen von Herpes, sichtbare Behandlungsgrenzen sowie Pigmentverschiebungen in beide Richtungen. Besonders zu beachten ist die postinflammatorische Hyperpigmentierung, deren Risiko mit dem Hauttyp steigt. Die Einordnung nach dem Fitzpatrick Hauttyp gehört deshalb zur Vorbereitung, ebenso die Frage nach Vorerkrankungen, Medikamenten und früheren Behandlungen. Bei höheren Hauttypen wird zurückhaltender eingestellt oder auf schonendere Verfahren ausgewichen.

Häufige Fragen

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Bei kräftiger ablativer Behandlung reicht häufig eine Sitzung, bei schonenderen Einstellungen sind mehrere üblich. Das hängt von Befund und gewählter Intensität ab.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Sie erfolgt je nach Fläche in örtlicher Betäubung, mit Betäubungscreme oder in Sedierung. Danach werden Brennen und Hitzegefühl beschrieben.

Wann darf ich wieder in die Sonne?

Erst nach vollständiger Abheilung und dann nur mit hohem Lichtschutz. Sonne in der Heilungsphase begünstigt Pigmentflecken.

Was ist der Unterschied zum nicht ablativen Laser?

Nicht ablative Systeme lassen die Oberfläche intakt und haben kaum Ausfallzeit, wirken dafür schwächer und brauchen mehr Sitzungen.