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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Melasma

Melasma ist eine erworbene Pigmentstörung mit unscharf begrenzten braunen Flecken, meist symmetrisch im Gesicht. Betroffen sind vor allem Wangen, Stirn, Oberlippe und Kinn. Die Störung tritt überwiegend bei Frauen auf und gilt als hartnäckig, weil sie zu Rückfällen neigt.

Entstehung

Beteiligt sind mehrere Faktoren: eine genetische Veranlagung, hormonelle Einflüsse durch Schwangerschaft oder hormonelle Verhütung sowie vor allem Sonnenlicht und sichtbares Licht. Die pigmentbildenden Zellen reagieren überschießend auf diese Reize. Auch Wärme wird als Auslöser diskutiert, weshalb hitzeintensive Behandlungen kritisch gesehen werden.

Formen

Unterschieden wird nach der Tiefe des Pigments. Bei der oberflächlichen Form liegt es in der Oberhaut und spricht besser auf Behandlung an. Bei der tiefen Form liegt es in der Lederhaut und ist deutlich schwerer zu beeinflussen. Mischformen sind häufig. Die Einordnung erfolgt klinisch, teils mit Speziallampe.

Abgrenzung

Abzugrenzen sind Altersflecken, die scharf begrenzt und einzeln stehen, sowie die postinflammatorische Hyperpigmentierung, die nach Entzündungen oder Behandlungen entsteht. Die Unterscheidung ist wichtig, weil Verfahren, die bei Altersflecken gut wirken, ein Melasma verschlimmern können.

Basisbehandlung

Grundlage ist konsequenter Lichtschutz, ganzjährig, mit hohem Schutzfaktor und Schutz auch vor sichtbarem Licht. Ohne diesen Schritt ist jede weitere Maßnahme wenig aussichtsreich. Ergänzend kommen aufhellende Wirkstoffe zum Einsatz, die ärztlich verordnet oder empfohlen werden. Wo hormonelle Auslöser vorliegen, gehört deren Prüfung dazu.

Apparative Verfahren

Sanfte Verfahren wie ein Fruchtsäurepeeling oder Microneedling werden zurückhaltend eingesetzt. Bei Lasern gilt Vorsicht: Systeme mit starker Wärmewirkung können den Befund verstärken. Verwendet werden bevorzugt sehr kurz gepulste Systeme mit niedriger Energie, siehe Q switched Laser und Pikosekundenlaser. Die IPL Behandlung ist bei Melasma umstritten. Vor jeder Behandlung wird der Hauttyp bestimmt und ein Testareal behandelt.

Verlauf und Erwartung

Realistisch ist eine deutliche Aufhellung, nicht die dauerhafte Beseitigung. Rückfälle sind häufig, besonders nach Sonnenexposition im Sommer, siehe Sonne nach Eingriffen. Nach einer Schwangerschaft bildet sich der Befund teils spontan zurück. Behandlung bedeutet deshalb Führung über Jahre statt einmaliger Beseitigung.

Häufige Fragen

Geht Melasma von allein weg?

Manchmal nach Ende einer Schwangerschaft oder nach Absetzen hormoneller Auslöser. Häufig bleibt es bestehen.

Hilft ein starker Laser schneller?

Nein. Hitzeintensive Verfahren können den Befund verschlimmern.

Reicht Sonnenschutz allein?

Er ist die Grundlage und verhindert eine Verschlechterung, hellt bestehende Flecken aber nur langsam auf.

Ist Melasma gefährlich?

Nein, es ist gutartig. Unklare oder einseitige Pigmentveränderungen gehören dennoch ärztlich abgeklärt.

Warum wird es im Sommer schlechter?

Weil Sonnenlicht und Wärme die pigmentbildenden Zellen anregen. Auch Hitze ohne direkte Sonne kann den Befund verstärken.

Spielt Make up eine Rolle?

Abdeckende Produkte mit Lichtschutz können den Alltag erleichtern und schützen zusätzlich vor sichtbarem Licht.

Wie lange dauert eine Behandlungsserie?

Meist Monate, weil in kleinen Schritten und mit langen Abständen gearbeitet wird. Schnelle Ergebnisse sind hier kein gutes Zeichen.