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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Diodenlaser

Diodenlaser erzeugen ihr Licht in einem Halbleiterelement, ähnlich einer Leuchtdiode. In der ästhetischen Medizin arbeiten sie meist im Bereich um 800 bis 810 Nanometer und sind das am weitesten verbreitete System für die dauerhafte Haarentfernung.

Technik

Halbleiterlaser sind kompakt, wartungsarm und liefern eine feste Wellenlänge, siehe Chromophor. Melanin nimmt Licht in diesem Bereich gut auf, gleichzeitig dringt es tief genug ein, um die Haarwurzel zu erreichen. Moderne Geräte kombinieren mehrere Wellenlängen in einem Handstück und arbeiten mit gekühlter Kontaktfläche.

Haarentfernung

Behandelt werden nur Haare in der Wachstumsphase, weshalb mehrere Sitzungen in Abständen nötig sind, siehe Laser Haarentfernung. Zwischen den Terminen darf rasiert, aber nicht gezupft oder gewachst werden, weil sonst die Zielstruktur im Follikel fehlt. Große Areale wie Beine oder Rücken lassen sich mit diesen Geräten vergleichsweise zügig behandeln.

Bewegungstechnik

Verbreitet ist ein Modus, bei dem das Handstück mit niedriger Energie und hoher Pulsfolge mehrfach über das Areal geführt wird, statt Puls für Puls zu setzen. Das Gewebe erwärmt sich langsam auf die Zieltemperatur. Diese Technik gilt als angenehmer und wird häufig als schmerzarm beworben. Die Wirksamkeit hängt weiterhin von ausreichender Gesamtenergie ab, siehe Fluenz.

Hauttypen

Diodenlaser gelten als vergleichsweise tolerant und werden auch bei mittleren Hauttypen eingesetzt. Bei sehr dunkler Haut bleibt der Nd YAG Laser die sicherere Wahl, weil sein Licht vom Melanin der Oberhaut schwächer aufgenommen wird. Bei sehr heller Haut mit dunklem Haar ist der Alexandritlaser eine wirksame Alternative.

Vergleich mit anderen Systemen

Gegenüber der IPL Behandlung arbeitet der Diodenlaser mit einer definierten Wellenlänge statt mit breitem Lichtspektrum, was die Steuerung präziser macht. Gegenüber dem Alexandritlaser dringt er etwas tiefer ein und ist bei dunkleren Hauttypen besser verträglich, bei sehr feinen hellen Haaren aber ebenso wirkungslos, weil das Ziel fehlt.

Risiken

Zu nennen sind Rötung und Schwellung um die Haarfollikel, die normal sind und rasch abklingen, außerdem Verbrennungen bei zu hoher Energie oder gebräunter Haut, Blasenbildung sowie Hyperpigmentierung und Hypopigmentierung. Selten kommt es zu verstärktem Haarwuchs in angrenzenden Arealen. Ein Testareal vor der ersten vollflächigen Sitzung ist üblich.

Häufige Fragen

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Mehrere, verteilt über Monate, weil nur Haare in der Wachstumsphase erfasst werden.

Ist die Behandlung dauerhaft?

Sie führt zu einer dauerhaften Reduktion. Einzelne Haare können später nachwachsen, Auffrischungen sind üblich.

Tut es weh?

Es fühlt sich warm bis stechend an. Kontaktkühlung und die Bewegungstechnik mildern das deutlich.

Darf ich vorher in die Sonne?

Nein. Frische Bräune erhöht das Risiko für Verbrennungen und Pigmentverschiebungen.

Wirkt er bei grauen oder blonden Haaren?

Nein. Ohne Melanin im Haar fehlt die Zielstruktur.

Was ist der Unterschied zu Heimgeräten?

Geräte für zu Hause arbeiten mit deutlich geringerer Energie. Sie sind entsprechend schwächer wirksam.