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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Teleangiektasien

Teleangiektasien sind dauerhaft erweiterte kleinste Blutgefäße direkt unter der Hautoberfläche. Sie zeigen sich als feine rote oder bläuliche Linien und Netze, am häufigsten an Nase, Wangen und Beinen. Sie sind harmlos, werden aber oft als störend empfunden.

Entstehung

Die kleinsten Gefäße der Haut können sich erweitern und verlieren dabei ihre Fähigkeit, sich wieder zusammenzuziehen. Sie bleiben dauerhaft sichtbar. Da sie oberflächlich liegen und Blutfarbstoff enthalten, sind sie ein gut erreichbares Ziel für lichtbasierte Verfahren, siehe Chromophor.

Ursachen

Beteiligt sind langjährige Sonnenbelastung, genetische Veranlagung, hormonelle Einflüsse, Schwangerschaft, Alterung der Haut sowie äußere Reize wie Hitze, Kälte und Alkohol. An den Beinen spielt zusätzlich der Venendruck eine Rolle. Auch die längere äußerliche Anwendung kortisonhaltiger Präparate kann sie begünstigen.

Abgrenzung

Der Begriff beschreibt den Befund, nicht die Ursache. Bei flächiger Rötung mit vielen feinen Gefäßen im Gesicht spricht man von Couperose, bei zusätzlich entzündlichen Papeln und Pusteln von Rosazea. An den Beinen werden etwas größere blaurote Gefäße als Besenreiser bezeichnet. Diese Einordnung entscheidet über die Behandlung.

Wann eine Abklärung nötig ist

Ärztlich beurteilt gehören ein plötzliches Auftreten vieler neuer Gefäße, Teleangiektasien bei Kindern, einzelne stark gefüllte Gefäße mit zentralem Punkt sowie Befunde an den Beinen mit Schwere oder Schwellungsgefühl, weil dort eine Venenerkrankung zugrunde liegen kann. Ohne diese Abklärung wird an den Beinen nicht kosmetisch behandelt.

Behandlung

Im Gesicht kommen lichtbasierte Verfahren zum Einsatz, etwa der Nd YAG Laser für kräftigere Gefäße oder die IPL Behandlung für flächige Rötung. Der Blutfarbstoff nimmt die Energie auf, das Gefäß verschließt sich und wird abgebaut. An den Beinen ist zusätzlich die Verödung etabliert. Mehrere Sitzungen sind die Regel, direkt nach der Behandlung sind Rötung, kleine Krusten und Blutergüsse möglich.

Vorbeugung und Verlauf

Behandelte Gefäße verschwinden, neue können jedoch entstehen, weil die Veranlagung bleibt. Konsequenter Lichtschutz ist die wirksamste vorbeugende Maßnahme, dazu kommen das Meiden auslösender Reize und bei Rosazea die Behandlung der Grunderkrankung. Realistisch ist eine deutliche Verbesserung mit Auffrischungen über die Jahre, nicht eine einmalige endgültige Beseitigung.

Häufige Fragen

Verschwinden sie von allein?

Nein. Einmal erweiterte Gefäße bilden sich in der Regel nicht spontan zurück.

Sind sie gefährlich?

In der Regel nicht. Ausschlaggebend ist, ob eine Grunderkrankung dahintersteht.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Meist mehrere im Abstand von Wochen, abhängig von Ausdehnung und Gefäßgröße.

Hilft Creme?

Pflegeprodukte können Rötung mildern, erweiterte Gefäße verschließen sie nicht.

Darf ich nach der Behandlung in die Sonne?

Nein, Lichtschutz ist über Wochen wichtig, siehe Sonne nach Eingriffen.

Kommen sie zurück?

Behandelte Gefäße nicht, neue können sich bilden. Auffrischungen sind daher üblich.

Warum werden Beine anders behandelt als das Gesicht?

An den Beinen sind die Gefäße größer, tiefer und stehen unter höherem Druck. Deshalb ist dort die Verödung etabliert und die Venensituation wird vorab geprüft.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Sie wird als kurzes Stechen oder Schnippen beschrieben. Kühlung mildert das Empfinden deutlich.

Wie schnell sieht man ein Ergebnis?

Manche Gefäße verschwinden sofort, andere über Wochen, während der Körper sie abbaut.