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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Bodylift

Der Bodylift ist eine Straffung, die einmal um den Körper herum verläuft. Über eine gürtelförmige Schnittführung werden Bauch, Flanken, Gesäß und die Außenseite der Oberschenkel in einem Eingriff gestrafft. Er ist der größte Eingriff der Körperformung und typischerweise die Folge eines massiven Gewichtsverlusts.

Prinzip

Eine reine Bauchdeckenstraffung behandelt die Vorderseite. Bleibt der Überschuss an Flanken und Rücken bestehen, entsteht ein sichtbarer Übergang. Der Bodylift führt die Straffung rundherum, sodass auch das Gesäß angehoben und die Außenseite der Oberschenkel mitgestrafft wird. Der Zug wirkt vor allem nach oben.

Varianten

Beim unteren Bodylift verläuft die Narbe gürtelförmig etwa auf Höhe der Bikinilinie und über das Gesäß. Beim oberen Bodylift wird der Rücken oberhalb der Taille gestrafft, siehe Rückenstraffung. Kombinationen mit einer Fleur de Lis Abdominoplastik kommen vor, wenn zusätzlich Überschuss in der Breite besteht. Beim Gesäß kann körpereigenes Gewebe zur Formgebung genutzt werden, statt es zu entfernen.

Voraussetzungen

Vorausgesetzt werden ein über mehrere Monate stabiles Gewicht, ein guter Allgemeinzustand, Nikotinverzicht und ein ausgeglichener Eiweiß und Vitaminhaushalt, was nach bariatrischen Operationen besonders wichtig ist. Die Einschätzung des Narkoserisikos erfolgt anhand der ASA Klassifikation. Zur Vorbereitung siehe Checkliste zur Vorbereitung.

Ablauf

Der Eingriff dauert mehrere Stunden, findet in Vollnarkose statt und erfordert Umlagerungen während der Operation. Es werden Drainagen eingelegt, der stationäre Aufenthalt dauert entsprechend länger als bei kleineren Straffungen. Danach folgen Kompressionswäsche, Thromboseprophylaxe und ein langsamer Belastungsaufbau.

Risiken

Wegen der großen Wundfläche sind Serome häufig, ebenso Wundheilungsstörungen und Dehiszenzen an Stellen mit Spannung. Hinzu kommen Blutverlust, Thrombose und Embolie, Durchblutungsstörungen bis zur Hautnekrose, Gefühlsstörungen sowie ausgedehnte Narben. Diese Risiken sind der Grund, weshalb der Eingriff eine gründliche Vorbereitung verlangt.

Planung mehrerer Schritte

Nach massivem Gewichtsverlust besteht meist an mehreren Körperregionen Bedarf. Üblich ist eine Staffelung über Monate statt eines einzigen sehr großen Eingriffs, etwa erst der Rumpf, später Arme und Oberschenkel. Diese Reihenfolge wird nach Beschwerden und Belastbarkeit festgelegt.

Häufige Fragen

Wie sichtbar sind die Narben?

Sie verlaufen rundherum und sind ausgedehnt. In Unterwäsche sind sie meist teilweise sichtbar.

Wie lange dauert die Erholung?

Deutlich länger als bei einzelnen Straffungen. Mehrere Wochen ohne Belastung sind üblich.

Wird das Gesäß dabei angehoben?

Ja, der Zug wirkt nach oben. Volumen kann durch Formung mit Eigengewebe ergänzt werden.

Ist eine Kostenübernahme möglich?

Bei funktionellen Beschwerden nach massivem Gewichtsverlust wird sie geprüft, siehe Kostenübernahme.

Warum wird während der Operation umgelagert?

Weil vorn und hinten gearbeitet wird. Das Umlagern verlängert die Operationszeit und wird bei der Planung der Narkose berücksichtigt.

Wie viele Nächte bleibe ich in der Klinik?

Der Aufenthalt ist länger als bei kleineren Straffungen und richtet sich nach Drainagen, Kreislauf und Mobilisierung. Die Praxis nennt vorab einen Rahmen.

Ist ein Bodylift mit einer Bauchstraffung vergleichbar?

Nein. Wundfläche, Operationsdauer und Erholungszeit liegen deutlich darüber.