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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Drainage

Eine Drainage ist ein dünner Schlauch, der am Ende einer Operation in das Wundgebiet gelegt wird, um Wundflüssigkeit und Blut nach außen abzuleiten. Sie verhindert, dass sich Flüssigkeit in einem Hohlraum sammelt, und senkt damit das Risiko für ein Serom oder ein Hämatom.

Zweck

Wo Gewebeschichten voneinander gelöst wurden, entsteht ein Hohlraum, in dem sich Flüssigkeit sammelt. Die Drainage leitet diese Flüssigkeit ab, solange der Körper den Raum noch nicht verschlossen hat. Das reduziert Druck und Spannung und unterstützt das Verkleben der Schichten. Eingesetzt wird sie vor allem bei größeren Straffungen, ausgedehnten Absaugungen und Brusteingriffen, abhängig von Verfahren und Vorliebe des Operateurs.

Wie sie funktioniert

Verbreitet sind Systeme mit leichtem Unterdruck, bei denen ein Behälter die Flüssigkeit aktiv ansaugt, sowie Schwerkraftsysteme ohne Sog. Der Schlauch tritt über eine kleine, separate Öffnung neben der Wunde aus und ist an der Haut fixiert, damit er nicht verrutscht. Die Austrittsstelle hinterlässt in der Regel eine kleine, unauffällige Narbe.

Wie lange sie liegt

Nicht die Zahl der Tage entscheidet, sondern die Fördermenge. Sobald die abgeleitete Menge über einen definierten Zeitraum unter einen festgelegten Wert fällt, wird die Drainage gezogen. Diesen Wert legt die Praxis fest, deshalb kann die Liegedauer zwischen Patienten deutlich variieren, auch bei gleichem Eingriff. Häufig sind wenige Tage.

Das Ziehen der Drainage

Das Ziehen dauert nur Sekunden und erfolgt ambulant. Die meisten Patienten beschreiben ein kurzes, ziehendes Gefühl, nicht selten wird es als unangenehm, aber gut aushaltbar geschildert. Anschließend wird die Austrittsstelle steril abgedeckt. In den ersten Stunden danach kann noch etwas Flüssigkeit nachlaufen, das ist erwartbar.

Zu Hause beachten

Wenn Sie mit liegender Drainage entlassen werden, notieren Sie die Fördermenge so, wie es Ihnen erklärt wurde, und nehmen Sie die Aufzeichnung zum Termin mit. Achten Sie darauf, dass der Schlauch nicht abgeknickt wird oder unter Zug gerät, und richten Sie sich Kleidung ein, die den Behälter aufnimmt. Melden Sie sich in der Praxis, wenn die Menge plötzlich stark zunimmt, die Flüssigkeit trüb oder übel riechend wird, die Austrittsstelle sich deutlich rötet oder Fieber auftritt.

Praktisch bewährt hat sich, den Behälter beim Schlafen so zu sichern, dass kein Zug entsteht, und beim Aufstehen zuerst den Schlauch zu ordnen. Eine leichte Veränderung der Farbe von anfangs blutig nach später hellrötlich oder gelblich ist üblich und zeigt den normalen Verlauf an. Dass die Menge von Tag zu Tag schwankt, ist ebenfalls bekannt, entscheidend ist der Trend über mehrere Messungen und nicht der einzelne Wert.

Häufige Fragen

Tut das Ziehen weh?

Es ist meist ein kurzes, ziehendes Gefühl von wenigen Sekunden. Eine Betäubung ist dafür in der Regel nicht nötig.

Bekommt jeder eine Drainage?

Nein. Ob eine gelegt wird, hängt vom Eingriff, vom Umfang und von der Vorgehensweise des Operateurs ab.

Darf ich mit Drainage duschen?

In der Regel nicht ohne Rücksprache. Halten Sie sich an die Vorgabe Ihrer Praxis, weil die Austrittsstelle trocken bleiben soll.

Bleibt eine Narbe zurück?

An der Austrittsstelle bleibt meist eine kleine, unauffällige Narbe.