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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Serom

Ein Serom ist eine Ansammlung klarer bis gelblicher Gewebeflüssigkeit in einem Hohlraum, der bei einer Operation entstanden ist. Es handelt sich nicht um Blut und nicht um Eiter, sondern um Wundwasser, das sich sammelt, wenn Gewebeschichten voneinander gelöst wurden und der entstandene Raum noch nicht verklebt ist.

Was ist ein Serom

Seromen begegnet man vor allem nach Eingriffen, bei denen großflächig Gewebeschichten voneinander getrennt werden. Dazu zählen die Bauchdeckenstraffung, größere Straffungsoperationen und ausgedehnte Fettabsaugungen. Ein Serom gehört zu den häufigeren lokalen Komplikationen und ist in der Regel gut behandelbar, sollte aber ärztlich beurteilt werden.

Wie es entsteht

Beim Ablösen von Gewebe werden kleine Lymphgefäße durchtrennt. Aus ihnen tritt Flüssigkeit aus, die sich in dem entstandenen Hohlraum sammelt, solange die Schichten nicht wieder aneinander verkleben. Begünstigend wirken große Ablösungsflächen, frühe oder starke Belastung, ein Verzicht auf die verordnete Kompression sowie Scherbewegungen im Operationsgebiet.

Anzeichen

Typisch ist eine weiche, prall wirkende Schwellung, die sich manchmal wie eine Flüssigkeitswelle unter der Haut verschieben lässt. Sie kann sich spannend anfühlen, ist aber oft weniger schmerzhaft als ein Hämatom und tritt häufig erst nach den ersten Tagen auf, wenn die anfängliche Schwellung eigentlich zurückgehen sollte. Kommen Rötung, Überwärmung, Fieber oder zunehmender Schmerz hinzu, ist eine zeitnahe Abklärung nötig, weil sich ein Serom infizieren kann. Eine Übersicht der Zeichen, die nicht abgewartet werden sollten, finden Sie unter Warnsignale nach der Operation.

Behandlung

Kleine Serome werden häufig beobachtet und vom Körper selbst aufgenommen. Größere oder spannende Serome werden ärztlich punktiert, also mit einer Nadel unter sterilen Bedingungen abgelassen, teils mehrfach im Abstand von Tagen. Bei hartnäckigen Verläufen kommen weitere Maßnahmen infrage, etwa das erneute Einlegen einer Drainage. Wichtig ist, dass die Punktion ärztlich erfolgt, eigene Versuche bergen ein erhebliches Infektionsrisiko.

Die Punktion selbst dauert meist nur wenige Minuten und wird von den meisten Patienten als gut aushaltbar beschrieben, weil die Nadel dünn ist und der Druck beim Ablassen nachlässt. Häufig tritt anschließend eine spürbare Erleichterung ein. Dass sich erneut Flüssigkeit sammelt, ist kein Zeichen für einen Fehler, sondern folgt daraus, dass der Hohlraum noch nicht verklebt ist. Aus diesem Grund wird nach einer Punktion die Kompression besonders konsequent fortgeführt.

Was das Risiko senkt

Konsequent getragene Kompressionswäsche ist die wichtigste Maßnahme, weil sie die Gewebeschichten aneinander drückt. Dazu kommen körperliche Schonung in der vorgegebenen Phase, das Vermeiden ruckartiger Bewegungen und das Einhalten der Nachsorgetermine. Drainagen, die während der Operation eingelegt werden, dienen demselben Zweck.

Häufige Fragen

Ist ein Serom gefährlich?

In der Regel nicht, es verzögert aber die Heilung und kann sich infizieren. Deshalb gehört es ärztlich beurteilt statt abgewartet.

Wie unterscheidet sich ein Serom von einem Hämatom?

Ein Serom enthält klare Gewebeflüssigkeit, ein Hämatom Blut. Hämatome zeigen sich meist früher und gehen häufiger mit Verfärbung und stärkerem Schmerz einher.

Kann ich ein Serom selbst behandeln?

Nein. Punktionen gehören in ärztliche Hände, weil bei unsterilem Vorgehen Keime in den Hohlraum gelangen können.

Wie lange kann ein Serom bestehen?

Das ist unterschiedlich und reicht von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen. Wiederholte Punktionen können nötig sein, den Verlauf beurteilt der Operateur.