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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Laserlipolyse

Bei der Laserlipolyse wird eine dünne Lichtleitfaser durch eine Kanüle in das Fettgewebe eingebracht. Die Laserenergie zerstört Fettzellen und erwärmt zugleich das umliegende Bindegewebe. Anschließend wird das verflüssigte Fett abgesaugt oder bei sehr kleinen Arealen vom Körper abgebaut. Sie zählt zu den energiebasierten Varianten der Fettabsaugung.

Prinzip

Nach örtlicher Betäubung, meist nach der Tumeszenztechnik, wird über einen kleinen Zugang die Faser eingeführt. Die Energie wird gezielt im Fettgewebe abgegeben, wodurch Zellmembranen zerstört werden. Die entstehende Wärme wirkt zusätzlich auf die bindegewebigen Septen und die Unterseite der Haut.

Der Straffungseffekt

Der beworbene Vorteil ist eine Straffung durch Wärme. Bindegewebe zieht sich unter definierter Erwärmung zusammen, und die Wundheilung regt die Neubildung von Kollagen an. Der Effekt ist jedoch begrenzt und ersetzt bei deutlichem Hautüberschuss keine Straffungsoperation, siehe Hautstraffung. Wie stark die Hautretraktion ausfällt, hängt vor allem von Alter, Elastizität und Ausgangsbefund ab.

Typische Areale

Eingesetzt wird das Verfahren gern an kleineren Zonen mit dünner Fettschicht und dem Wunsch nach Kontur, etwa am Kinn und Hals, siehe Doppelkinn, an den Oberarminnenseiten oder an Achselregionen. Bei großen Volumina hat es keinen Vorteil gegenüber der klassischen Absaugung, dort steht die effiziente Entfernung im Vordergrund.

Risiken

Weil Wärme im Gewebe entsteht, kommen zu den allgemeinen Risiken thermische Schäden hinzu: Verbrennungen der Haut, Verhärtungen und in seltenen Fällen Gewebeuntergang, siehe Hautnekrose. Weitere mögliche Punkte sind Blutergüsse, Schwellungen, Serome, Gefühlsstörungen und Konturunregelmäßigkeiten. Entscheidend ist die kontrollierte Energieabgabe mit Temperaturüberwachung.

Abgrenzung zu anderen Verfahren

Die VASER Liposuktion arbeitet mit Ultraschall, die power assistierte Absaugung rein mechanisch. Nicht invasive Verfahren wie Kryolipolyse oder Ultraschallkavitation kommen ohne Zugang aus, wirken aber schwächer und brauchen mehrere Sitzungen. Die Lipolyse Injektion setzt auf eine Substanz statt auf Energie.

Realistische Erwartung

Es handelt sich um ein konturierendes Verfahren, nicht um eine Methode zur Gewichtsreduktion. Ergebnisse zeigen sich über Wochen bis Monate, weil abgebautes Gewebe Zeit braucht und die Schwellung zurückgehen muss. Kompression und Bewegung gehören zur Nachsorge wie bei jeder Absaugung.

Häufige Fragen

Ist das Verfahren narbenfrei?

Es bleiben kleine Stichinzisionen, die in der Regel unauffällig abheilen.

Strafft es die Haut wirklich?

In begrenztem Umfang. Bei deutlichem Überschuss bleibt eine Straffung der wirksame Weg.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Meist eine, da es sich um einen operativen Eingriff handelt. Nicht invasive Alternativen brauchen mehrere.

Kommt das Fett zurück?

Entfernte Zellen bilden sich nicht neu. Verbliebene Zellen können bei Gewichtszunahme wachsen.

Ist eine Vollnarkose nötig?

Bei kleinen Arealen genügt meist eine örtliche Betäubung, teils mit Sedierung. Bei größeren Zonen wird eine Narkose besprochen.

Worauf sollte ich bei der Praxis achten?

Auf Erfahrung mit dem Gerät, auf eine Temperaturüberwachung während der Behandlung und auf eine nachvollziehbare Aufklärung über die begrenzte Straffung. Vorher Nachher Versprechen ohne Befundbezug sind ein Warnzeichen.