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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Hautretraktion

Hautretraktion beschreibt das Zurückziehen der Haut, nachdem darunter Volumen entfernt wurde. Nach einer Fettabsaugung entscheidet sie darüber, ob sich eine glatte Kontur einstellt oder ein Hautüberschuss zurückbleibt. Sie ist damit der wichtigste Faktor bei der Frage, ob Absaugen allein ausreicht oder eine Straffung nötig ist.

Was dahintersteckt

Haut besteht unter anderem aus Kollagen und elastischen Fasern. Wird das darunter liegende Volumen kleiner, zieht sich das Fasernetz zusammen, soweit seine Elastizität reicht. Zusätzlich verbinden bindegewebige Septen die Haut mit tieferen Schichten, deren Verkürzung im Rahmen der Wundheilung zum Effekt beiträgt.

Was sie beeinflusst

Günstig wirken junges Alter, gute Hautqualität, geringe Vordehnung und ein moderates entferntes Volumen. Ungünstig wirken starke Vordehnung nach Schwangerschaften oder massivem Gewichtsverlust, Sonnenschäden, Nikotinkonsum, siehe Rauchen vor und nach der Operation, sowie bereits vorhandene Dehnungsstreifen, die auf beschädigte Fasern hinweisen.

Wie sie eingeschätzt wird

In der Sprechstunde wird die Haut angehoben und losgelassen, um zu prüfen, wie schnell sie zurückkehrt. Beurteilt werden außerdem Dehnungsstreifen, das Verhalten der Haut im Stehen und Liegen sowie die Dicke des Fettgewebes. Aus dieser Einschätzung ergibt sich die Empfehlung, ob eine Absaugung genügt oder eine Straffung wie die Bauchdeckenstraffung sinnvoller ist.

Zeitlicher Verlauf

Unmittelbar nach dem Eingriff ist das Gewebe geschwollen, die Haut wirkt straff. Erst nach Abklingen der Schwellung zeigt sich, wie weit sie sich tatsächlich anlegt. Der Vorgang zieht sich über Monate, in denen sich das Bild noch verändert, siehe Heilungsverlauf nach der Liposuktion.

Was sie unterstützt

Als hilfreich gelten konsequent getragene Kompressionswäsche in der vorgegebenen Kompressionsklasse, frühe Bewegung, Nikotinverzicht, ausreichende Eiweißzufuhr und stabiles Gewicht. Energiebasierte Verfahren werben mit einem zusätzlichen Effekt durch Wärme, siehe Laserlipolyse, der aber begrenzt bleibt und keine Straffung ersetzt.

Wenn sie nicht ausreicht

Bleibt Haut übrig, entstehen Falten und Überhänge, die sich nicht mehr zurückbilden. Dann bleiben nur Straffungsverfahren, etwa Armstraffung, Oberschenkelstraffung oder ein Bodylift. Diese Eingriffe tauschen Hautüberschuss gegen Narben, was vor der Entscheidung klar sein muss.

Häufige Fragen

Lässt sich die Retraktion vorhersagen?

Nur näherungsweise. Die Einschätzung beruht auf Untersuchung und Erfahrung, eine Garantie gibt es nicht.

Hilft Sport dabei?

Bewegung unterstützt Durchblutung und Stoffwechsel. Die Elastizität der Haut selbst lässt sich nicht trainieren.

Wie lange soll ich Kompression tragen?

Nach ärztlicher Vorgabe, meist über mehrere Wochen mit abnehmender Tragedauer.

Kann man Absaugung und Straffung kombinieren?

Ja, häufig in einem Eingriff oder gestaffelt. Der Umfang wird gegen das Risiko abgewogen.

Spielt das Alter eine feste Rolle?

Es ist einer von mehreren Faktoren. Entscheidender als das Lebensalter ist der tatsächliche Zustand der Haut, also Elastizität, Vordehnung und Sonnenschäden.

Bringen Cremes oder Geräte etwas?

Für einen relevanten Straffungseffekt bei bestehendem Überschuss gibt es dafür keine belastbare Grundlage. Sie ersetzen weder Kompression noch eine Straffung.