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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Basisdurchmesser

Der Basisdurchmesser ist die Breite der Auflagefläche eines Brustimplantats auf dem Brustkorb. Er ist die wichtigste Maßzahl bei der Auswahl, denn er entscheidet darüber, ob ein Implantat in die vorhandene Brust passt. Gemeinsam mit dem Profil ergibt sich daraus das Volumen und nicht umgekehrt.

Wie gemessen wird

Gemessen wird die Breite der Brustbasis, also der Abstand vom inneren Rand der Brust nahe dem Brustbein bis zum äußeren Rand in Richtung Achselhöhle. Hinzu kommen der Abstand vom Warzenhof zur Unterbrustfalte, die Dicke der Weichteildecke, die Elastizität der Haut und der Abstand beider Brüste zueinander. Aus diesen Werten leitet sich ab, welche Implantatbreite überhaupt in Frage kommt.

Warum er den Ausschlag gibt

Ein Implantat kann nur dort liegen, wo Gewebe es deckt. Die Brustbasis ist damit die natürliche Grenze. Wird die Auswahl stattdessen über eine gewünschte Körbchengröße getroffen, muss die Tasche über die anatomische Basis hinaus erweitert werden. Genau daraus entstehen die typischen Folgeprobleme der Brustvergrößerung.

Wenn das Implantat zu breit ist

Zur Mitte hin droht die Ablösung am Brustbein und damit eine Symmastie. Zur Seite hin wandert das Implantat in Richtung Achsel und fällt im Liegen auffällig zur Seite. Nach unten belastet ein zu breites Modell die Unterbrustfalte, was Bottoming out begünstigt. Zusätzlich wird die Weichteildecke an den Rändern dünner, sodass Konturen und Rippling eher sichtbar werden.

Wenn es zu schmal ist

Ein deutlich zu schmales Implantat füllt die Brust seitlich nicht aus. Es kann eine sichtbare Stufe am Rand entstehen, und bei tropfenförmigen Modellen wirkt die Brust in der Mitte betont, während die äußere Zone leer bleibt. Bei einer tubulären Brust gelten eigene Regeln, weil die Basis selbst schmal angelegt ist und operativ erweitert wird.

In der Praxis

Übliche Vorgehensweise ist, aus den Maßen einen Bereich möglicher Breiten festzulegen und dann innerhalb dieses Bereichs über Profil und Volumen die Wirkung zu steuern. Probeimplantate helfen bei der Vorstellung. Wer sich stärker an Bildern orientiert, sollte diese mitbringen und mit den eigenen Maßen abgleichen lassen. Der Implantatpass hält später die tatsächlich verwendeten Maße fest, was bei einem späteren Implantatwechsel hilft.

Häufige Fragen

Kann ich meinen Basisdurchmesser selbst bestimmen?

Eine grobe Messung ist möglich, aber die Beurteilung von Weichteildicke und Elastizität gehört in die Sprechstunde.

Bestimmt die Basis auch das maximale Volumen?

Indirekt ja. Bei fester Breite lässt sich mehr Volumen nur über mehr Projektion erreichen, und die ist nicht unbegrenzt.

Sind beide Brüste gleich breit?

Häufig nicht. Kleine Seitenunterschiede sind normal und werden bei der Planung berücksichtigt.

Was ist wichtiger, Volumen oder Breite?

Die Breite. Sie ist durch den Körper vorgegeben, das Volumen ergibt sich daraus.