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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Inframammärfalte

Die Inframammärfalte ist die anatomische Falte unter der Brust, dort wo die Brust in die Brustwand übergeht. Fachlich wird sie häufig als IMF abgekürzt. Sie ist eine der wichtigsten Landmarken der Brustchirurgie, weil sie Position, Form und Symmetrie der Brust wesentlich mitbestimmt.

Anatomie

Die Falte entsteht durch bindegewebige Verbindungen zwischen Haut und Brustwand. Sie ist keine bloße Hautfalte, sondern eine Struktur mit definierter Lage, die individuell unterschiedlich stark ausgeprägt ist und zwischen linker und rechter Seite abweichen kann.

Warum sie so wichtig ist

Die Höhe der Falte bestimmt, wo die Brust endet und wie der untere Pol ausgeformt wird. Zusammen mit dem Abstand zur Brustwarze legt sie fest, wie das Ergebnis proportional wirkt. Bereits kleine Unterschiede zwischen beiden Seiten fallen auf, weshalb die Falte vor der Operation im Stehen ausgemessen und angezeichnet wird.

Schnittführung in der Falte

Der Zugang direkt in der Unterbrustfalte ist bei der Brustvergrößerung ein verbreiteter Weg. Der Vorteil liegt in der guten Übersicht für den Operateur und darin, dass die Narbe in der Falte liegt und dadurch im Stehen wenig auffällt. Die Alternativen, etwa der Zugang am Rand des Warzenhofs, haben jeweils eigene Vor- und Nachteile, die im Beratungsgespräch besprochen werden.

Entscheidend für die spätere Unauffälligkeit ist, dass der Schnitt exakt in der künftigen Falte liegt und nicht darüber oder darunter. Liegt er zu hoch, wandert die Narbe mit der Ausformung des unteren Pols auf die Brust und wird sichtbar. Deshalb wird nicht die aktuelle, sondern die nach dem Eingriff zu erwartende Faltenlage angezeichnet, was bei größeren Implantaten eine Verlagerung nach unten bedeuten kann.

Wenn die Falte verlegt wird

Bei manchen Ausgangsbefunden muss die Falte nach unten versetzt werden, damit das Implantat richtig sitzt und der untere Pol nicht zu knapp wird. Diese Verlegung ist ein bewusster Planungsschritt und erfordert Sorgfalt, weil eine neu angelegte Falte sich stabilisieren muss und eine bestehende Asymmetrie sonst nicht ausgeglichen, sondern verschoben wird.

Mögliche Probleme

Sitzt die Falte nach der Operation zu hoch, wirkt der untere Pol knapp. Sitzt sie zu tief oder gibt sie im Verlauf nach, kann die Brustwarze im Verhältnis zum Implantat zu hoch stehen, ein Zustand, der als Bottoming Out beschrieben wird. Auch ein Doppelkonturphänomen, bei dem die alte Falte zusätzlich sichtbar bleibt, kommt vor. Solche Befunde werden untersucht und individuell beurteilt.

Häufige Fragen

Ist die Narbe in der Unterbrustfalte gut versteckt?

Sie liegt in der Falte und ist im Stehen meist wenig auffällig. Wie sie ausreift, hängt vom individuellen Narbenverlauf ab.

Sind beide Falten immer gleich hoch?

Nein, Seitenunterschiede sind häufig. Sie werden vor der Operation ausgemessen und in die Planung einbezogen.

Kann die Falte nach der Operation nachgeben?

Das ist möglich, besonders bei schwereren Implantaten und dünnem Gewebe. Es wird im Verlauf beobachtet.

Warum wird im Stehen angezeichnet?

Weil sich die Lage der Falte im Liegen verändert. Für die Planung zählt die Position unter Schwerkraft.