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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Bottoming Out

Bottoming Out beschreibt das Absinken eines Brustimplantats nach unten, über die ursprüngliche Inframammärfalte hinaus. Das Implantat wandert dabei nach kaudal, während die Brustwarze im Verhältnis dazu zu hoch zu stehen scheint.

Was passiert

Das Gewebe im unteren Pol der Brust und die bindegewebige Struktur der Unterbrustfalte halten das Implantat in Position. Geben diese Strukturen über die Zeit nach, sinkt das Implantat nach unten. Der Abstand zwischen Brustwarze und Falte nimmt zu, während oberhalb der Brustwarze Fülle verloren geht.

Anzeichen

Typisch sind ein zunehmender Abstand zwischen Brustwarze und Unterbrustfalte, eine nach oben zeigende Brustwarze, ein flacher wirkender oberer Übergang sowie das Gefühl, dass die Brust nach unten schwerer wird. Betroffene bemerken häufig zuerst, dass Bekleidung anders sitzt als in den Monaten zuvor.

Begünstigende Faktoren

Als begünstigend gelten schwere Implantate im Verhältnis zum tragenden Gewebe, dünne und wenig elastische Weichteile, eine bei der Operation nach unten verlegte Falte, eine ausgeprägte Ablösung im unteren Pol sowie starke Belastung in der frühen Heilungsphase. Auch Schwangerschaften und deutliche Gewichtsveränderungen wirken auf das Gewebe ein.

Der Zusammenhang mit dem Gewicht des Implantats ist dabei zentral: Das tragende Gewebe muss die Last dauerhaft halten, und zwar über Jahre und unter Schwerkraft. Ein Implantat, das zum Zeitpunkt der Operation gut sitzt, kann bei knapper Weichteildeckung im Verlauf zu schwer werden. Aus diesem Grund raten Operateure bei dünnem Gewebe häufig von sehr großen Volumina ab, auch wenn sie technisch machbar wären. Diese Abwägung gehört ins Beratungsgespräch, Fragen dazu finden Sie unter Tipps für das erste Beratungsgespräch.

Abgrenzung

Bottoming Out ist nicht dasselbe wie ein Absinken der eigenen Brust, das als Ptosis bezeichnet wird, auch wenn beides gleichzeitig bestehen kann. Bei der Ptosis sinkt das Drüsengewebe, beim Bottoming Out wandert das Implantat innerhalb seiner Tasche nach unten. Die Unterscheidung ist für die Planung einer Korrektur wesentlich.

Korrektur

Eine Korrektur erfolgt operativ und richtet sich nach dem Befund. Besprochen werden unter anderem eine Verkleinerung und Neupositionierung der Implantattasche, das Anheben der Unterbrustfalte, ein Wechsel auf ein anderes Implantat sowie, bei zusätzlich abgesunkenem Eigengewebe, eine kombinierte Bruststraffung. Welcher Weg geeignet ist, ergibt sich aus der Untersuchung. Solche Eingriffe zählen zu den Revisionsoperationen und werden entsprechend geplant.

Häufige Fragen

Wie schnell entwickelt sich Bottoming Out?

Meist schleichend über Monate bis Jahre. Ein rasches Absinken kurz nach der Operation ist ungewöhnlich und gehört beurteilt.

Lässt es sich verhindern?

Sicher verhindern nicht, das Risiko fließt aber in Implantatwahl, Taschenpräparation und Nachsorgevorgaben ein. Das Einhalten der Schonungsphase gehört dazu.

Reicht ein Implantatwechsel?

Nicht immer. Häufig muss zusätzlich die Tasche angepasst werden, sonst bleibt die Ursache bestehen.

Ist es ein medizinisches Problem?

In erster Linie ein formbezogenes. Beschwerden durch Zug oder Spannung sind aber möglich und gehören besprochen.