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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Prämedikationsgespräch

Das Prämedikationsgespräch ist das Aufklärungs und Vorbereitungsgespräch mit der Anästhesie. Es findet vor jedem Eingriff in Narkose oder Sedierung statt und dient dazu, das persönliche Risiko einzuschätzen, das Verfahren festzulegen und offene Fragen zu klären.

Zeitpunkt

Üblich ist ein Termin einige Tage bis Wochen vor der Operation, damit noch Zeit für ergänzende Untersuchungen bleibt und die Aufklärung nicht unter Zeitdruck stattfindet. Bei kleineren ambulanten Eingriffen kann das Gespräch näher am Termin liegen, sollte aber nicht erst unmittelbar davor erfolgen.

Was besprochen wird

Erfasst werden Vorerkrankungen, frühere Operationen und Narkosen, Allergien, Zahnstatus, Rauch und Alkoholkonsum, Schwangerschaft sowie Erfahrungen mit Übelkeit nach Narkosen, siehe PONV. Daraus ergibt sich die Einordnung nach der ASA Klassifikation und die Wahl zwischen Vollnarkose, Sedierung und örtlicher Betäubung.

Was Sie mitbringen sollten

Hilfreich sind eine vollständige Medikamentenliste mit Dosierungen, Allergiepass, Herzschrittmacher oder Implantatausweis, Vorbefunde wie Belastungstests sowie der Impfstatus, falls danach gefragt wird. Wer Nahrungsergänzung oder pflanzliche Präparate einnimmt, sollte diese ebenfalls nennen, weil einige davon die Blutgerinnung beeinflussen.

Umgang mit Medikamenten

Festgelegt wird, welche Präparate weitergenommen, pausiert oder umgestellt werden. Besonders wichtig ist das bei blutverdünnenden Mitteln, bei Diabetesmedikamenten und bei bestimmten Präparaten zur Gewichtsreduktion, die die Magenentleerung verzögern und damit die Vorgaben zur Nüchternheit beeinflussen können. Eigenmächtiges Absetzen ist ebenso ungünstig wie unabgesprochenes Weiternehmen.

Zusätzliche Untersuchungen

Je nach Alter, Vorerkrankungen und Eingriffsumfang werden Blutbild, Gerinnungswerte, ein Elektrokardiogramm oder weiterführende Untersuchungen veranlasst. Bei gesunden Menschen und kleinen Eingriffen ist eine umfangreiche Routinediagnostik nicht erforderlich. Für größere Straffungen wie einen Bodylift fällt der Umfang deutlich größer aus.

Was am Ende festgelegt wird

Festgehalten werden Narkoseverfahren, Vorgaben zur Nüchternheit, Medikamentenplan für den Operationstag, Vorgehen zur Thromboseprophylaxe und die schriftliche Einwilligung. Das Gespräch ersetzt nicht die chirurgische Aufklärung über den Eingriff selbst, die getrennt erfolgt, siehe Bedenkzeit und Checkliste zur Vorbereitung.

Häufige Fragen

Muss ich zu diesem Termin nüchtern erscheinen?

Nein, es handelt sich um ein Gespräch. Nüchternheit gilt für den Operationstag.

Kann ich Wünsche zur Narkose äußern?

Ja. Frühere schlechte Erfahrungen, Angst vor Übelkeit oder vor dem Beatmungsschlauch gehören unbedingt angesprochen.

Wird das Gespräch immer von der operierenden Praxis geführt?

Nein, es führt die Anästhesie. Beide Aufklärungen sind getrennt und beide notwendig.

Was passiert, wenn kurzfristig ein Infekt auftritt?

Melden Sie das umgehend. Bei fieberhaften Infekten wird der Termin in der Regel verschoben.

Darf ich am Vorabend Alkohol trinken?

Davon wird abgeraten, weil Alkohol Kreislauf und Narkoseverhalten beeinflusst.

Wie lange dauert der Termin?

Meist unter einer Stunde. Bei mehreren Vorerkrankungen kann er länger dauern.

Kann ich eine Begleitperson mitbringen?

Ja, das ist üblich und hilfreich, weil vier Ohren mehr behalten. Notieren Sie sich vorab Ihre Fragen.

Was passiert mit meinem Zahnersatz?

Lockere Zähne, Kronen, Brücken und Piercings werden erfasst, weil sie beim Sichern der Atemwege eine Rolle spielen. Herausnehmbarer Ersatz bleibt am Operationstag draußen.

Bekomme ich ein Beruhigungsmittel?

Auf Wunsch und nach Abwägung ist das möglich. Es wirkt nach, weshalb danach niemand selbst fährt.