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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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PONV

PONV steht für Übelkeit und Erbrechen nach einer Operation, abgeleitet vom englischen postoperative nausea and vomiting. Es zählt zu den häufigsten Begleiterscheinungen einer Narkose und ist für viele Betroffene belastender als der Wundschmerz.

Ursachen

Beteiligt sind Narkosegase, Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide, der Eingriff selbst sowie individuelle Empfindlichkeit des Brechzentrums. Auch Blut, das während einer Operation im Mund oder Rachen verschluckt wird, kann Übelkeit auslösen, was Eingriffe an Nase und Mundraum betrifft, etwa die Rhinoplastik.

Risikofaktoren

Als etablierte Faktoren gelten weibliches Geschlecht, Nichtraucherstatus, frühere Übelkeit nach Narkosen oder ausgeprägte Reisekrankheit sowie die Gabe von Opioiden nach der Operation. Je mehr Faktoren zusammentreffen, desto höher die Wahrscheinlichkeit. Erfasst werden sie im Prämedikationsgespräch, damit vorbeugend geplant werden kann.

Warum es mehr als unangenehm ist

Erbrechen erzeugt starken Druck im Bauchraum und Zug auf frische Nähte. Nach einer Bauchdeckenstraffung oder einer Bruststraffung erhöht das die Gefahr einer Nachblutung und einer Nahtdehiszenz. Zusätzlich verzögert es das Trinken und damit die Erholung, und bei ambulanten Eingriffen ist es ein häufiger Grund für eine ungeplante Übernachtung.

Vorbeugung

Möglich sind die Wahl eines Narkoseverfahrens ohne Narkosegase, die Gabe vorbeugender Medikamente in Kombination, das Einsparen von Opioiden durch örtliche Betäubung des Operationsgebiets, siehe Lokalanästhesie, sowie ausreichende Flüssigkeit während des Eingriffs. Bei mehreren Risikofaktoren wird von vornherein mehrgleisig vorgebeugt statt abzuwarten.

Behandlung

Tritt Übelkeit dennoch auf, stehen Medikamente aus verschiedenen Wirkgruppen zur Verfügung. Wichtig ist, ein anderes Mittel zu wählen als das bereits vorbeugend gegebene. Ergänzend helfen Ruhe, frische Luft, langsames Trinken in kleinen Schlucken und das Vermeiden schneller Lagewechsel.

Was Sie selbst beitragen können

Nennen Sie frühere Erfahrungen mit Übelkeit unbedingt vorab, das ist der wirksamste Hebel. Halten Sie die Vorgaben zur Nüchternheit ein, trinken Sie klare Flüssigkeit bis zur erlaubten Grenze, und stehen Sie nach dem Eingriff nur langsam und mit Begleitung auf. Melden Sie Übelkeit früh, statt sie auszuhalten.

Häufige Fragen

Wie lange hält die Übelkeit an?

Meist einige Stunden. In seltenen Fällen zieht sie sich über den ersten Tag hin.

Ist Übelkeit ein Zeichen für ein Problem?

In der Regel nicht. Anhaltendes Erbrechen sollte dennoch gemeldet werden.

Bekomme ich vorbeugend automatisch ein Mittel?

Das hängt vom Risikoprofil ab. Bei mehreren Faktoren ist die Kombination mehrerer Wirkstoffe üblich.

Hilft Ingwer oder ein Akupressurband?

Manche empfinden es als hilfreich. Es ersetzt bei erhöhtem Risiko keine medikamentöse Vorbeugung.

Betrifft es auch Sedierungen?

Ja, wenn auch seltener als bei der Vollnarkose mit Narkosegasen.

Kann ich nach dem Eingriff sofort essen?

Der Aufbau beginnt mit klarer Flüssigkeit. Feste Nahrung folgt, sobald keine Übelkeit mehr besteht.

Warum trifft es Nichtraucher häufiger?

Der Zusammenhang ist beobachtet und geht in die Risikoeinschätzung ein. Er ist kein Argument fürs Rauchen, das die Wundheilung erheblich verschlechtert.

Kann Übelkeit die Entlassung verzögern?

Ja. Beherrschte Übelkeit gehört zu den Kriterien für die Entlassung nach ambulanten Eingriffen.

Hilft es, weniger Schmerzmittel zu nehmen?

Schmerzen selbst begünstigen Übelkeit. Sinnvoller ist eine Kombination, die den Bedarf an Opioiden senkt.