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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Nachblutung

Als Nachblutung bezeichnet man eine Blutung, die nach Abschluss einer Operation im Operationsgebiet auftritt. Sie unterscheidet sich damit vom Blutverlust während des Eingriffs. Je nach Ausmaß reicht das Bild von einer stärkeren Einblutung ins Gewebe bis zu einer Blutung, die eine erneute Operation erforderlich macht.

Wann sie auftritt

Am häufigsten zeigt sich eine Nachblutung in den ersten Stunden nach dem Eingriff, weshalb die Überwachung in dieser Phase besonders engmaschig ist. Sie ist aber auch in den folgenden Tagen möglich, etwa wenn der Blutdruck ansteigt, wenn zu früh belastet wird oder wenn sich ein Gefäßverschluss löst. Aus diesem Grund gelten die Verhaltenshinweise nach der Operation nicht nur für den Operationstag.

Anzeichen

Typisch ist eine rasch zunehmende, oft einseitige Schwellung, die sich prall und hart anfühlt, begleitet von zunehmendem Schmerz, der sich mit den verordneten Mitteln nicht mehr beherrschen lässt. Die Haut kann sich verfärben, ein Verband durchnässen oder eine Drainage plötzlich deutlich mehr fördern. Kreislaufzeichen wie Schwindel, Herzrasen, Blässe oder kalter Schweiß sind Alarmsignale. Zur Einordnung: Ein gewöhnliches Hämatom nimmt nach den ersten Tagen ab, während eine Nachblutung zunimmt. Weitere Zeichen, die nicht abgewartet werden sollten, listet die Seite zu den Warnsignalen nach der Operation.

Was zu tun ist

Bei Verdacht gilt: sofort die operierende Klinik oder Praxis kontaktieren, bei Kreislaufzeichen den Notruf wählen. Bis zur Versorgung sind Ruhe, Hochlagern der Region und, sofern ärztlich so besprochen, Kühlen sinnvoll. Nicht sinnvoll sind Massieren, Wärme, körperliche Aktivität sowie eigenmächtige Einnahme blutverdünnender Schmerzmittel. Ärztlich wird je nach Befund beobachtet, entlastet, eine Drainage eingelegt oder erneut operiert, um die Blutungsquelle zu versorgen. Ein solcher Revisionseingriff ist unangenehm, aber die richtige Entscheidung, wenn Druck im Gewebe die Heilung gefährdet.

Begünstigende Faktoren

Dazu zählen blutverdünnende Medikamente und bestimmte Schmerzmittel, hoher oder stark schwankender Blutdruck, körperliche Anstrengung und Pressen in der Frühphase, Erbrechen und starker Husten, Hitzeeinwirkung durch Sauna oder heiße Bäder sowie Störungen der Blutgerinnung. Auch Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Präparate können die Gerinnung beeinflussen, weshalb sie im Vorgespräch angegeben werden sollten.

Was das Risiko senkt

Wesentlich ist die vollständige Angabe aller Medikamente vor dem Eingriff und das Einhalten der ärztlichen Vorgaben dazu, siehe die Checkliste zur Operationsvorbereitung. Nach der Operation gehören Schonung in der vorgegebenen Phase, Verzicht auf Sport, Sauna und Alkohol, ein ruhig geführter Blutdruck sowie das konsequente Tragen der verordneten Kompressionswäsche dazu. Blutverdünner dürfen nur nach ärztlicher Anweisung pausiert oder wieder begonnen werden, eigenmächtiges Absetzen ist gefährlich.

Häufige Fragen

Wie unterscheide ich sie von normaler Schwellung?

Normale Schwellung entwickelt sich gleichmäßig und nimmt nach einigen Tagen ab. Eine Nachblutung nimmt rasch zu, fühlt sich prall an und schmerzt zunehmend.

Muss immer erneut operiert werden?

Nein. Kleinere Einblutungen werden beobachtet. Bei größeren oder zunehmenden Blutungen ist die operative Versorgung nötig.

Ist Kühlen immer richtig?

Kühlen kann helfen, ersetzt aber nicht die ärztliche Beurteilung. Bei Verdacht zählt der Anruf, nicht das Abwarten mit Kühlpack.

Wie lange besteht das Risiko?

Am höchsten ist es in den ersten Stunden und Tagen. Die Schonungsvorgaben gelten dennoch für den vom Operateur genannten Zeitraum.