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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Eklund Technik

Die Eklund Technik ist ein Aufnahmeverfahren der Mammografie bei Frauen mit Brustimplantaten. Das Implantat wird dabei nach hinten zur Brustwand verschoben und das davor liegende Brustgewebe nach vorn gezogen, sodass es ohne das Implantat abgebildet werden kann.

Das Problem mit Implantaten

Ein Brustimplantat ist für Röntgenstrahlen nicht durchlässig und verdeckt daher Teile des Drüsengewebes. Ohne besondere Technik bleibt ein Anteil der Brust unbeurteilt. Zusätzlich lässt sich die Brust wegen des festen Implantats schlechter komprimieren, was die Bildqualität mindert.

Ablauf

Die untersuchende Person schiebt das Implantat zur Brustwand hin nach hinten und zieht gleichzeitig das Drüsengewebe nach vorn zwischen die Kompressionsplatten. Dadurch liegt im Bildbereich überwiegend Drüsengewebe. Die Kompression fällt dabei geringer aus als bei einer Brust ohne Implantat, was viele als angenehmer empfinden.

Zahl der Aufnahmen

Üblich sind zusätzliche Aufnahmen: die Standardbilder mit Implantat und ergänzend die Verschiebeaufnahmen. Dadurch dauert die Untersuchung länger als ohne Implantat. Melden Sie das Implantat deshalb bereits bei der Terminvereinbarung an, damit ausreichend Zeit eingeplant wird und geübtes Personal zur Verfügung steht.

Grenzen

Die Technik funktioniert am besten bei weicher Brust und Implantaten hinter dem Muskel, siehe submuskuläre Platzierung. Bei ausgeprägter Kapselfibrose lässt sich das Implantat kaum verschieben, dann bleibt die Aussagekraft eingeschränkt. Auch bei sehr großen Implantaten im Verhältnis zum Eigengewebe ist die Beurteilbarkeit geringer.

Ergänzende Verfahren

Der Ultraschall ist bei Implantatträgerinnen ein wichtiges ergänzendes Verfahren, weil er nicht von der Implantathülle blockiert wird. Für die Beurteilung des Implantats selbst, etwa bei Verdacht auf eine Ruptur, gilt die Kernspintomografie als aussagekräftigstes Verfahren. Welche Kombination sinnvoll ist, richtet sich nach Fragestellung, Alter und Vorgeschichte.

Was Sie tun können

Bringen Sie den Implantatpass mit Hersteller, Typ und Lage mit und nennen Sie das Operationsdatum. Weisen Sie auf Voroperationen an der Brust hin, weil Narbengewebe die Beurteilung beeinflusst. Regelmäßige Selbstuntersuchung und die vereinbarten Kontrollintervalle bleiben unabhängig vom Implantat bestehen, siehe Warnsignale nach der Operation.

Häufige Fragen

Kann die Mammografie mein Implantat beschädigen?

Das ist sehr selten. Bei vorbestehender Schwächung der Hülle ist ein Defekt theoretisch möglich, weshalb schonend komprimiert wird.

Muss ich mit Implantaten häufiger zur Kontrolle?

Die Vorsorgeintervalle richten sich nach Alter und Risiko. Zusätzlich sind implantatbezogene Kontrollen sinnvoll.

Ist die Untersuchung schmerzhafter?

Meist nicht, weil weniger komprimiert wird. Das Verschieben kann kurz unangenehm sein.

Kann ich am Screening teilnehmen?

Ja. Melden Sie das Implantat vorab an, damit die Technik berücksichtigt wird.

Was ist bei Eigenfettaufbau?

Nach Lipofilling können Verkalkungen auftreten, die eingeordnet werden müssen. Nennen Sie den Eingriff daher immer.

Gilt das auch für Implantate vor dem Muskel?

Ja, die Technik wird auch dort angewandt, funktioniert aber je nach Lage unterschiedlich gut.

Warum dauert die Untersuchung länger?

Weil zu den Standardbildern die Verschiebeaufnahmen hinzukommen und das Positionieren mehr Zeit braucht.

Ist die Strahlenbelastung höher?

Durch die zusätzlichen Aufnahmen fällt sie etwas höher aus als ohne Implantat. Der Gewinn an Beurteilbarkeit überwiegt.

Wer führt die Untersuchung durch?

Radiologische Praxen und Screeningeinheiten. Nennen Sie das Implantat bereits bei der Anmeldung, damit geübtes Personal einplant wird.