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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Botox Resistenz

Von einer Botox Resistenz spricht man, wenn eine Behandlung mit Botulinumtoxin nicht mehr wirkt, obwohl sie früher gewirkt hat. Ursache können Antikörper gegen den Wirkstoff sein. Deutlich häufiger stecken jedoch andere Gründe hinter einem ausbleibenden Ergebnis.

Primär und sekundär

Bei der primären Form wirkt die Behandlung von Anfang an nicht. Bei der sekundären Form lässt die Wirkung nach zunächst guten Ergebnissen nach. Nur die sekundäre Form wird mit einer Immunreaktion in Verbindung gebracht. Beide sind selten, werden aber häufig vermutet, weil ein enttäuschendes Ergebnis rasch so gedeutet wird.

Die häufigeren Erklärungen

Meist liegt es an einer zu geringen Dosis für die individuelle Muskelkraft, an einer ungenauen Platzierung, an falschen Erwartungen bei tief eingegrabenen Ruhefalten oder an einem falsch gewählten Zeitpunkt der Beurteilung. Auch eine unterbrochene Kühlkette oder falsches Aufbewahren des Präparats kommt in Betracht. Bei sehr kräftiger Muskulatur, etwa an der Zornesfalte, ist schlicht mehr Wirkstoff nötig.

Antikörper

Botulinumtoxin ist ein Eiweiß, gegen das der Körper Antikörper bilden kann. Diese binden den Wirkstoff, bevor er am Muskel wirkt. Präparate unterscheiden sich in ihren Begleitproteinen, weshalb dieser Aspekt bei der Produktwahl diskutiert wird, siehe Vergleich der Präparate. Betroffen sind vor allem Menschen mit hohen Dosen über lange Zeit, etwa in der Behandlung neurologischer Erkrankungen.

Was das Risiko erhöht

Als begünstigend gelten sehr kurze Behandlungsabstände, hohe Einzeldosen, häufige Nachbehandlungen kurz nach der eigentlichen Sitzung sowie eine lange Behandlungsdauer über Jahre. Deshalb sind Abstände von mehreren Monaten üblich, und eine Korrektur wird gezielt und sparsam gesetzt statt großflächig wiederholt, siehe auch Baby Botox.

Abklärung

Vor der Annahme einer Resistenz wird geprüft, ob Dosis und Platzierung passten, ob das Ergebnis zum richtigen Zeitpunkt beurteilt wurde und ob das Präparat korrekt gelagert war. Ein einfacher klinischer Test ist die Behandlung eines gut beurteilbaren Muskels mit ausreichender Dosis. Bleibt dort jede Reaktion aus, ist der Verdacht begründet. Laboruntersuchungen auf Antikörper sind der Routine nicht zugänglich.

Was dann möglich ist

Möglich sind eine Behandlungspause über längere Zeit, der Wechsel auf ein Präparat mit anderem Proteingehalt sowie das Ausweichen auf andere Verfahren. Für Falten kommen je nach Befund Filler, energiebasierte Verfahren oder chirurgische Optionen in Frage. Bei medizinischen Anwendungen wie der Hyperhidrose gehört die Abklärung in die Hand der behandelnden Fachrichtung.

Häufige Fragen

Wie häufig ist eine echte Resistenz?

Bei ästhetischen Dosierungen selten. Deutlich häufiger sind Dosis und Technikfragen.

Hilft ein Präparatwechsel?

Er wird versucht, weil sich die Zusammensetzung unterscheidet. Eine Garantie gibt es nicht.

Bilden sich Antikörper wieder zurück?

Nach längerer Pause ist eine Abnahme möglich. Sicher vorhersagen lässt sich das nicht.

Wie lange sollte eine Pause sein?

Das wird individuell festgelegt und reicht von Monaten bis zu einem Jahr und mehr.

Sind häufige Nachbesserungen problematisch?

Sie gelten als ungünstig. Besser ist eine sorgfältige Erstdosierung mit einer Kontrolle nach etwa zwei Wochen.

Kann ich vorbeugen?

Durch ausreichende Abstände, angemessene Dosen und den Verzicht auf ständige kleine Auffrischungen.