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Vergleich Plastischer Chirurgen

Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und dient nur zur Orientierung. Bitte konsultieren Sie vor einer Behandlung persönlich einen qualifizierten Facharzt.
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Schock-Loss

Schock-Loss bezeichnet den vorübergehenden Haarausfall in den ersten Wochen nach einer Haartransplantation. Betroffen sind die transplantierten Haare, häufig aber auch umliegende, nicht verpflanzte Haare in der Empfängerregion. Die Haarschäfte fallen aus, die Wurzeln bleiben in der Kopfhaut erhalten. Aus diesen Wurzeln wachsen ab dem dritten Monat neue Haare nach.

Ursache

Die Transplantation ist ein Reiz für die Haarwurzel. Während Entnahme und Einpflanzung wird die Versorgung der Follikel kurzzeitig unterbrochen, sodass die Wurzel in eine Ruhephase fällt. Diese Ruhephase heißt Telogen. Das Haar im Schaft wird abgestoßen, die Wurzel bleibt aber vital und nimmt nach einigen Wochen die Produktion wieder auf. Schock-Loss ist deshalb ein bekannter Teil des Heilungsverlaufs und kein Hinweis auf eine misslungene Operation. Auch eine zu starke Unterspritzung der Kopfhaut bei der örtlichen Betäubung kann durch den entstehenden Gewebedruck zum Schock-Loss beitragen.

Verlauf

Der zeitliche Ablauf ist bei den meisten Behandlungen ähnlich:

  • Woche 1 bis 2: Krusten heilen ab, die transplantierten Haare bleiben zunächst sichtbar
  • Woche 2 bis 6: Schock-Loss-Phase, transplantierte und teils umliegende Haare fallen aus
  • Monat 3 bis 4: erste neue Haare wachsen aus den Wurzeln
  • Monat 9 bis 12: volles Wachstum und finales Ergebnis

Der Ausfall der umliegenden, nicht transplantierten Haare wird auch als Effluvium bezeichnet und bildet sich in der Regel vollständig zurück.

Was tun bei Schock-Loss

Schock-Loss lässt sich nicht aufhalten, da es sich um einen natürlichen Übergang in die Ruhephase handelt. Wichtig ist, der Kopfhaut Zeit zu geben und die Nachsorge der behandelnden Praxis genau einzuhalten. Sichtbare Ergebnisse zeigen sich erst nach Monaten, eine Beurteilung des Endergebnisses vor Monat sechs ist daher nicht aussagekräftig. Bleibt das Nachwachsen über Monat zwölf hinaus deutlich hinter der Erwartung zurück, ist eine Kontrolle in der Praxis sinnvoll.

Vorbeugung

Vollständig verhindern lässt sich Schock-Loss nicht. Eine schonende Operationstechnik, eine angepasste Betäubung und eine sorgfältige Nachsorge können das Ausmaß jedoch begrenzen. Empfohlen werden eine vorsichtige Pflege der Kopfhaut ohne mechanische Reizung sowie der Verzicht auf zusätzliche Belastungen wie Rauchen während der Heilungsphase. Manche Praxen setzen begleitend auf eine unterstützende Nachbehandlung, um die Versorgung der Follikel zu fördern.

Wichtig ist außerdem, die Empfängerregion in den ersten Wochen vor Druck, Reibung und direkter Sonne zu schützen, weil zusätzliche Reize die Kopfhaut belasten. Auch die Schlafposition und das Tragen von Kopfbedeckungen werden in dieser Phase oft mit der Praxis abgesprochen. Wer in der Erstberatung über den Umfang des Eingriffs und die individuelle Ausgangslage informiert wird, kann den Verlauf realistischer einordnen und reagiert auf den vorübergehenden Ausfall ruhiger.

Abgrenzung zu dauerhaftem Verlust

Schock-Loss ist von dauerhaftem Haarverlust zu unterscheiden. Beim Schock-Loss bleibt die Wurzel erhalten und nimmt das Wachstum wieder auf. Fortschreitender erblich bedingter Haarausfall in der umliegenden Region hingegen kann auch nach einer Transplantation weitergehen, weil die Transplantation die zugrunde liegende Veranlagung nicht beseitigt. Ob es sich um einen vorübergehenden Schock-Loss oder um fortschreitenden Verlust handelt, lässt sich am besten im zeitlichen Verlauf und in der ärztlichen Kontrolle beurteilen.

Häufige Fragen

Ist Schock-Loss dauerhaft? Nein. Es handelt sich um einen vorübergehenden Ausfall. Die Wurzeln bleiben erhalten und bilden ab dem dritten Monat neue Haare.

Wann wachsen die Haare nach dem Schock-Loss wieder? Erste neue Haare zeigen sich meist ab Monat drei bis vier, das volle Ergebnis nach neun bis zwölf Monaten.

Können auch die eigenen Haare ausfallen? Ja, umliegende nicht transplantierte Haare können vorübergehend ausfallen. Dieser Effekt bildet sich in der Regel vollständig zurück.

Siehe auch

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