Mittelgesichtslifting

Das Mittelgesichtslifting (Mid-Facelift) korrigiert gezielt den Bereich zwischen Unterlidern und Mundwinkeln – also Wangen, Nasolabialfalten und Schläfenregion. Im Vergleich zum klassischen Facelift konzentriert es sich ausschließlich auf das mittlere Gesichtsdrittel und liefert dort besonders natürliche Ergebnisse.

Wann ist ein Mittelgesichtslifting sinnvoll?

  • Abgesunkene Wangenpartie („Hamsterbacken“)
  • Tiefe Nasolabialfalten
  • Erschlaffung der Jochbeinpartie
  • Tränensäcke in Kombination mit schlaffen Wangen
  • Patienten zwischen 40 und 60 Jahren mit gut erhaltener Hauttextur

Methoden des Mittelgesichtsliftings

Endoskopisches Mid-Facelift: Über kleine Schnitte in der Haargrenze und am Unterlid wird das tiefe SMAS-Gewebe mit einer Kamera angehoben und refixiert. Minimale Narbenbildung, kürzere Heilungszeit.

Offenes Mid-Facelift: Bei ausgeprägter Erschlaffung. Schnitt am Unterlid oder in der Schläfenregion, direkte Reposition des Fettpolsters und raffende Nähte.

Compositelifting: Kombiniert Haut- und Weichgewebeanteile für besonders langlebige Ergebnisse.

Ablauf & Narkose

Die OP dauert 1,5–3 Stunden und erfolgt in Vollnarkose oder dämmerschläfernder Analgosedierung. Ein ambulanter Eingriff ist möglich; bei umfangreicherem Eingriff wird 1–2 Tage stationärer Aufenthalt empfohlen.

Kosten

Die Kosten eines Mittelgesichtsliftings liegen in Deutschland zwischen 4.000 und 9.000 Euro. Bei kombinierten Eingriffen (z.B. Facelift + Mid-Facelift) entstehen Synergieeffekte, die den Gesamtpreis relativ günstig machen. Die Krankenkasse übernimmt keine Kosten, da es sich um einen elektiven ästhetischen Eingriff handelt.

Ergebnisse & Haltbarkeit

Das Ergebnis eines Mittelgesichtsliftings ist sofort sichtbar und verbessert sich nach Abklingen der Schwellungen (nach ca. 3–6 Wochen) deutlich. Die Wirkung hält in der Regel 7–12 Jahre, abhängig von Haut- und Lebensqualität.