Ultherapy – Hautstraffung ohne OP mit fokussiertem Ultraschall
Ultherapy ist das weltweit einzige von der FDA zugelassene nicht-invasive Verfahren, das mit mikrofokussiertem Ultraschall (MFU) die tieferen Hautschichten erreicht und dort eine natürliche Kollagenneubildung anregt. Das Ergebnis: eine sichtbare Straffung von Gesicht, Hals und Dekolleté – ganz ohne Skalpell, ohne Narkose und ohne Ausfallzeit. Seit der Markteinführung im Jahr 2009 hat sich Ultherapy als Goldstandard der nicht-invasiven Hautstraffung etabliert und wird weltweit in über 80 Ländern eingesetzt. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles über die Wirkungsweise, den Behandlungsablauf, die Kosten und die Ergebnisse, die Sie von einer Ultherapy-Behandlung erwarten können.
Was ist Ultherapy und wie funktioniert die Behandlung?
Ultherapy nutzt mikrofokussierten Ultraschall (Micro-Focused Ultrasound with Visualization, kurz MFU-V), um gezielt Wärmeenergie in präzise definierte Gewebetiefen einzubringen. Anders als Laser oder Radiofrequenz-Behandlungen, die primär an der Hautoberfläche wirken, dringt der fokussierte Ultraschall bis in das sogenannte SMAS (Superficial Muscular Aponeurotic System) vor – jene Gewebeschicht, die auch bei einem chirurgischen Facelift gestrafft wird.
Die Ultraschallenergie erzeugt in den Zielschichten kleine, kontrollierte Wärmepunkte (sogenannte thermische Koagulationspunkte) bei Temperaturen von 60 bis 70 Grad Celsius. Diese mikro-thermischen Verletzungen lösen im Körper einen natürlichen Heilungsprozess aus, bei dem neues Kollagen und Elastin gebildet werden. Die Hautoberfläche bleibt dabei vollständig unversehrt.
Ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Verfahren ist die integrierte Ultraschall-Bildgebung: Der behandelnde Arzt kann während der gesamten Behandlung die Gewebeschichten auf einem Bildschirm sehen und die Energieabgabe exakt steuern. Diese Visualisierung gewährleistet höchste Präzision und Sicherheit.
Behandlungsbereiche: Wo wird Ultherapy eingesetzt?
Ultherapy eignet sich für verschiedene Gesichts- und Körperbereiche, in denen eine Hautstraffung gewünscht ist. Die häufigsten Behandlungszonen umfassen:
- Stirn und Augenbrauen: Ein sogenannter Brow-Lift ohne OP – die Augenbrauen werden angehoben, hängende Oberlider optisch korrigiert und die Stirnpartie geglättet.
- Wangen und Nasolabialfalten: Straffung der mittleren Gesichtspartie, Reduktion von Wangenerschlaffung und Verbesserung der Gesichtskontur.
- Kinnlinie und Unterkiefer (Jawline): Definition der Kieferlinie, Reduktion von Hängebacken (sogenannte Hamsterbacken) und Wiederherstellung einer jugendlichen Gesichtskontur.
- Hals und submentaler Bereich: Straffung erschlaffter Halshaut, Verbesserung eines Truthahnhalses und Reduktion des Doppelkinns.
- Dekolleté: Glättung von Falten und Linien im Brustbereich, die durch Sonneneinstrahlung und den natürlichen Alterungsprozess entstehen.
Darüber hinaus wird Ultherapy in einigen Praxen auch an Körperstellen wie den Oberarmen, den Knien oder dem Bauch eingesetzt, wobei diese Anwendungen als Off-Label-Use gelten und weniger wissenschaftlich dokumentiert sind.
Der Behandlungsablauf: Was erwartet Sie bei einer Ultherapy-Sitzung?
Eine Ultherapy-Behandlung folgt einem strukturierten Ablauf, der je nach Behandlungsumfang zwischen 30 und 90 Minuten dauert. Hier erfahren Sie, was Sie bei jeder Phase erwartet:
Vorbereitung und Beratung: Vor der eigentlichen Behandlung findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, in dem der Arzt Ihre Hautsituation analysiert, realistische Erwartungen bespricht und einen individuellen Behandlungsplan erstellt. Am Behandlungstag wird die Haut gründlich gereinigt und ein Ultraschallgel aufgetragen. In der Regel wird etwa 30 bis 60 Minuten vor der Behandlung ein leichtes Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen) verabreicht, um den Komfort während der Sitzung zu erhöhen.
Behandlung: Der Arzt setzt den Ultherapy-Handstück (Transducer) auf die Haut und beginnt mit der Ultraschall-Bildgebung, um die optimalen Gewebeschichten zu identifizieren. Anschließend werden die fokussierten Ultraschallimpulse abgegeben. Je nach Behandlungszone kommen verschiedene Transducer zum Einsatz, die in unterschiedlichen Tiefen (1,5 mm, 3,0 mm und 4,5 mm) wirken. Während der Energieabgabe spüren die meisten Patienten ein kurzes, intensives Wärmegefühl oder ein leichtes Kribbeln – ein Zeichen dafür, dass die Kollagenstimulation einsetzt.
Nachbehandlung: Unmittelbar nach der Behandlung können Sie Ihren normalen Alltagsaktivitäten nachgehen. Es gibt keine Ausfallzeit im eigentlichen Sinne. Leichte Rötungen oder Schwellungen klingen in der Regel innerhalb weniger Stunden ab. Spezielle Nachsorgemaßnahmen sind nicht erforderlich, ein hoher Sonnenschutz wird jedoch empfohlen.
Ergebnisse und Wirkungsdauer: Was kann Ultherapy leisten?
Die Ergebnisse einer Ultherapy-Behandlung bauen sich schrittweise auf und zeigen sich in ihrem vollen Umfang erst nach zwei bis sechs Monaten. Dies liegt daran, dass die Neubildung von Kollagen ein biologischer Prozess ist, der Zeit benötigt. Viele Patienten berichten jedoch bereits in den ersten Wochen nach der Behandlung von einer spürbaren Verbesserung der Hautfestigkeit.
Typische Ergebnisse umfassen:
- Eine messbare Anhebung der Augenbrauen um durchschnittlich 1 bis 2 Millimeter
- Eine sichtbare Straffung der Kinnlinie und des Halses
- Eine Verbesserung der Hautelastizität und -textur
- Eine Reduktion feiner Linien und Falten im Dekolleté-Bereich
- Ein insgesamt frischeres und jugendlicheres Erscheinungsbild
Es ist wichtig zu betonen, dass Ultherapy kein Ersatz für ein chirurgisches Facelift ist. Das Verfahren eignet sich besonders für Patienten mit leichter bis moderater Hauterschlaffung, die eine natürliche Verjüngung ohne operativen Eingriff wünschen. Die Ergebnisse halten in der Regel 12 bis 18 Monate an, wobei der natürliche Alterungsprozess weiter fortschreitet. Auffrischungsbehandlungen können jährlich durchgeführt werden, um die Ergebnisse zu erhalten.
Ultherapy vs. HIFU: Was ist der Unterschied?
Die Begriffe Ultherapy und HIFU (High-Intensity Focused Ultrasound) werden häufig synonym verwendet, doch es gibt wesentliche Unterschiede, die für die Behandlungsqualität entscheidend sind.
Ultherapy ist ein markengeschütztes Verfahren der Firma Merz Aesthetics und verfügt als einziges Ultraschall-Straffungsgerät über eine FDA-Zulassung für das Lifting von Augenbrauen, Kinn, Hals und Dekolleté. Das Gerät kombiniert therapeutischen Ultraschall mit Echtzeit-Bildgebung (DeepSEE-Technologie), sodass der Arzt exakt sehen kann, in welcher Gewebetiefe die Energie abgegeben wird. Die Behandlungsparameter sind standardisiert und klinisch in über 40 Studien validiert.
HIFU-Geräte hingegen ist ein Sammelbegriff für verschiedene Ultraschall-Straffungsgeräte anderer Hersteller (z. B. Ultraformer, Doublo, Utims). Diese Geräte arbeiten mit einem ähnlichen Prinzip, verfügen jedoch häufig nicht über eine vergleichbare Bildgebung und haben in der Regel weniger klinische Studien vorzuweisen. Die Qualität und Sicherheit variiert je nach Hersteller und Gerät erheblich.
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:
- Zulassung: Ultherapy besitzt eine FDA-Zulassung; die meisten HIFU-Geräte haben lediglich eine CE-Kennzeichnung.
- Bildgebung: Ultherapy bietet Echtzeit-Visualisierung; bei vielen HIFU-Geräten entfällt diese Möglichkeit.
- Studienlage: Ultherapy ist durch umfangreiche klinische Studien gestützt; bei HIFU-Geräten ist die Datenlage oft dünner.
- Kosten: Ultherapy ist in der Regel teurer als HIFU-Behandlungen anderer Anbieter.
- Qualitätskontrolle: Ultherapy-Behandlungen dürfen nur von zertifizierten Ärzten durchgeführt werden; HIFU wird teilweise auch in Kosmetikstudios angeboten.
Für Patienten, die Wert auf maximale Sicherheit und wissenschaftlich belegte Ergebnisse legen, ist Ultherapy die empfehlenswertere Wahl. Wer ein günstigeres Verfahren sucht und bereit ist, mögliche Abstriche bei der Präzision in Kauf zu nehmen, findet in qualitativ hochwertigen HIFU-Geräten eine Alternative.
Ultherapy vs. Thermage: Welches Verfahren ist besser?
Neben HIFU wird Ultherapy häufig mit Thermage verglichen – einem weiteren nicht-invasiven Straffungsverfahren, das jedoch auf Radiofrequenz-Energie basiert. Beide Verfahren zielen auf die Kollagenneubildung ab, unterscheiden sich aber grundlegend in ihrer Wirkungsweise und ihren Einsatzgebieten.
Wirktiefe: Ultherapy erreicht mit fokussiertem Ultraschall tiefere Gewebeschichten (bis 4,5 mm, einschließlich des SMAS). Thermage wirkt primär in der Dermis (Lederhaut) und dem oberen subkutanen Fettgewebe, also in geringeren Tiefen. Dadurch hat Ultherapy einen stärkeren Lifting-Effekt, während Thermage besonders bei Hauttexturverbesserung und flächiger Straffung punktet.
Indikation: Ultherapy ist die bevorzugte Wahl, wenn ein echter Lifting-Effekt gewünscht ist – etwa bei hängenden Augenbrauen, einer undefinierte Kinnlinie oder einem erschlafften Hals. Thermage eignet sich besonders gut für flächige Hautstraffung, beispielsweise an Wangen, Bauch oder Oberschenkeln, sowie für die Verbesserung der allgemeinen Hautqualität.
Kombination: In vielen Fällen empfehlen erfahrene Ästhetik-Ärzte eine Kombination beider Verfahren, um sowohl die tiefen Gewebeschichten (Ultherapy) als auch die oberen Hautschichten (Thermage) zu behandeln. Diese Kombinationsbehandlung kann zu besonders umfassenden Ergebnissen führen.
Ultherapy und Endolift: Ergänzende Verfahren
Für Patienten, die ein stärkeres Ergebnis wünschen als Ultherapy allein bieten kann, aber noch keinen chirurgischen Eingriff in Betracht ziehen, stellt Endolift eine interessante ergänzende Option dar. Beim Endolift-Verfahren wird eine hauchdünne Laserfaser unter die Haut eingeführt, die das Gewebe von innen strafft und gleichzeitig überschüssiges Fett reduziert. Die Kombination aus Ultherapy (Kollagenstimulation in der Tiefe) und Endolift (direkte Gewebestraffung und Fettreduktion) kann bei moderater bis fortgeschrittener Hauterschlaffung ein operationsnahes Ergebnis erzielen.
Risiken und Nebenwirkungen von Ultherapy
Ultherapy gilt als sehr sicheres Verfahren mit einem günstigen Risikoprofil. Dennoch sollten Patienten über mögliche Nebenwirkungen informiert sein, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.
Häufige, vorübergehende Nebenwirkungen:
- Rötung: Leichte Rötungen im Behandlungsbereich, die in der Regel innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden abklingen.
- Schwellung: Leichte Schwellungen können in den ersten Tagen auftreten, insbesondere bei Behandlungen im Wangen- und Kinnbereich.
- Druckempfindlichkeit: Ein leichtes Spannungsgefühl oder eine Druckempfindlichkeit im Behandlungsareal ist normal und klingt meist innerhalb einer Woche ab.
- Kribbeln oder Taubheitsgefühl: Vorübergehende sensorische Veränderungen können auftreten, bilden sich aber in der Regel innerhalb weniger Wochen vollständig zurück.
Seltene Nebenwirkungen:
- Blutergüsse: In seltenen Fällen können kleine Hämatome entstehen, die innerhalb von ein bis zwei Wochen verblassen.
- Streifenartige Schwellungen (Welts): Linienförmige Schwellungen entlang der Behandlungslinien, die sich innerhalb von Stunden bis Tagen zurückbilden.
- Nervenreizung: In sehr seltenen Fällen kann es zu einer vorübergehenden Reizung oberflächlicher Nerven kommen, die sich in einem Taubheitsgefühl oder Kribbeln äußert. Diese Symptome klingen in der Regel innerhalb weniger Wochen vollständig ab.
Schwerwiegende Komplikationen wie Verbrennungen oder dauerhafte Nervenschäden sind bei fachgerechter Durchführung äußerst selten. Um das Risiko zu minimieren, sollte die Behandlung ausschließlich von erfahrenen, zertifizierten Ärzten durchgeführt werden.
Schmerzen während der Ultherapy-Behandlung
Das Schmerzempfinden ist ein häufig diskutiertes Thema bei Ultherapy. Die Behandlung ist nicht schmerzfrei – während der Abgabe der Ultraschallimpulse spüren die meisten Patienten ein kurzes, stechendes oder brennendes Gefühl, das jedoch nur wenige Sekunden anhält und zwischen den einzelnen Impulsen vollständig nachlässt.
Das Schmerzempfinden variiert von Person zu Person und hängt auch von der behandelten Zone ab. Besonders empfindliche Bereiche sind die Stirn und der Bereich um die Kieferlinie. Der Hals wird von den meisten Patienten als weniger schmerzhaft empfunden.
Zur Schmerzreduktion stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
- Einnahme von Schmerzmitteln (Ibuprofen, Paracetamol) etwa 30 bis 60 Minuten vor der Behandlung
- Auftragen einer topischen Betäubungscreme
- Lachgas-Sedierung (Entonox) während der Behandlung
- In seltenen Fällen: leichte intravenöse Sedierung
- Anpassung der Energieparameter durch den behandelnden Arzt
Erfahrene Behandler können durch eine optimale Technik und Geschwindigkeit der Impulsabgabe den Komfort für den Patienten deutlich erhöhen. Nach Abschluss der Behandlung ist die Haut höchstens noch leicht druckempfindlich – starke Schmerzen nach der Sitzung sind nicht zu erwarten.
Kosten einer Ultherapy-Behandlung in Deutschland
Die Kosten für eine Ultherapy-Behandlung variieren je nach Behandlungsumfang, geografischer Lage der Praxis und Erfahrung des Behandlers. Da es sich um eine ästhetische Behandlung handelt, werden die Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Typische Preisspannen in Deutschland:
- Stirn und Augenbrauen (Brow-Lift): 800 – 1.500 EUR
- Unteres Gesicht und Kinnlinie: 1.500 – 2.500 EUR
- Gesamtes Gesicht: 2.000 – 3.500 EUR
- Gesicht und Hals: 2.500 – 4.500 EUR
- Gesicht, Hals und Dekolleté (Full-Face-Behandlung): 3.500 – 6.000 EUR
- Dekolleté allein: 1.000 – 2.000 EUR
Im Vergleich zu einem chirurgischen Facelift, das in Deutschland zwischen 8.000 und 15.000 EUR kostet, ist Ultherapy deutlich günstiger – bei allerdings weniger dramatischen Ergebnissen. Gegenüber HIFU-Behandlungen anderer Anbieter, die häufig zwischen 300 und 1.500 EUR kosten, liegt Ultherapy im oberen Preissegment, bietet dafür aber die beschriebenen Vorteile in Bezug auf Sicherheit und Evidenz.
Manche Praxen bieten Finanzierungs- oder Ratenzahlungsmodelle an. Auch Paketpreise für Behandlungsserien oder Kombinationen mit anderen Verfahren sind verbreitet. Es empfiehlt sich, im Beratungsgespräch gezielt nach solchen Möglichkeiten zu fragen.
Für wen ist Ultherapy geeignet?
Ultherapy richtet sich an Männer und Frauen, die erste bis moderate Zeichen der Hautalterung bemerken und eine nicht-operative Lösung suchen. Die idealen Kandidaten für eine Ultherapy-Behandlung zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
- Alter: Typischerweise zwischen 30 und 65 Jahren, wobei das biologische Hautalter entscheidender ist als das chronologische Alter.
- Hauterschlaffung: Leichte bis moderate Erschlaffung im Gesichts-, Hals- oder Dekolleté-Bereich. Bei stark fortgeschrittener Erschlaffung ist ein chirurgisches Facelift möglicherweise die bessere Option.
- Realistische Erwartungen: Patienten, die eine natürliche Verbesserung und keine dramatische Veränderung anstreben.
- Gesunder Allgemeinzustand: Keine aktiven Hautinfektionen, offenen Wunden oder schwere Hauterkrankungen im Behandlungsbereich.
Ultherapy ist nicht geeignet für:
- Schwangere und stillende Frauen
- Patienten mit aktiven Hautinfektionen oder entzündlichen Hauterkrankungen im Behandlungsbereich
- Patienten mit metallischen Implantaten im Behandlungsbereich
- Patienten mit schwerer Hauterschlaffung, die ein chirurgisches Ergebnis erfordern
- Patienten mit Gerinnungsstörungen oder unter Einnahme blutverdünnender Medikamente (relative Kontraindikation)
Ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem erfahrenen ästhetischen Arzt ist unabdingbar, um festzustellen, ob Ultherapy für Ihre individuelle Situation die richtige Wahl ist. In manchen Fällen kann eine Kombinationsbehandlung – beispielsweise Ultherapy für die tiefen Schichten und Thermage für die Hautoberfläche – die optimale Strategie sein.
Ultherapy vs. chirurgisches Facelift: Wann ist welches Verfahren sinnvoll?
Die Entscheidung zwischen Ultherapy und einem chirurgischen Facelift hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Schweregrad der Hauterschlaffung, die persönlichen Präferenzen und die Bereitschaft, sich einer Operation zu unterziehen.
Ultherapy ist die richtige Wahl, wenn:
- Sie erste Anzeichen der Hautalterung bemerken und präventiv handeln möchten
- Sie eine leichte bis moderate Hauterschlaffung haben
- Sie keine Ausfallzeit in Kauf nehmen können oder möchten
- Sie eine Narkose vermeiden möchten
- Sie ein natürliches Ergebnis ohne chirurgische Risiken anstreben
- Sie die Ergebnisse eines früheren Facelifts auffrischen möchten
Ein chirurgisches Facelift ist sinnvoller, wenn:
- Sie eine ausgeprägte Hauterschlaffung haben
- Sie ein deutlich sichtbares und langfristigeres Ergebnis wünschen
- Nicht-invasive Verfahren keine ausreichende Verbesserung erbracht haben
- Sie bereit sind, eine Erholungszeit von mehreren Wochen einzuplanen
Ultherapy wird von vielen Ärzten auch als ideales Verfahren für Patienten betrachtet, die noch zu jung für ein chirurgisches Facelift sind oder die ihre chirurgischen Ergebnisse verlängern möchten. Es lässt sich zudem hervorragend mit Dermalfillern, Botox und anderen minimal-invasiven Verfahren kombinieren, um ein umfassendes Verjüngungskonzept zu realisieren.
Wissenschaftliche Evidenz und klinische Studien
Ultherapy verfügt über eine der umfangreichsten wissenschaftlichen Datenlagen im Bereich der nicht-invasiven ästhetischen Verfahren. Mehr als 40 klinische Studien und über 60 peer-reviewed Publikationen belegen die Wirksamkeit und Sicherheit des Verfahrens.
Zentrale Studienergebnisse umfassen:
- Eine prospektive, multizentrische Studie mit 103 Patienten zeigte eine signifikante Anhebung der Augenbrauen bei 86 Prozent der Behandelten nach 90 Tagen.
- Histologische Untersuchungen bestätigten eine signifikante Zunahme von Kollagen und Elastin in den behandelten Gewebeschichten.
- Langzeitstudien belegen, dass die Ergebnisse über einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten anhalten.
- Die Patientenzufriedenheit liegt in den meisten Studien bei über 80 Prozent.
Diese wissenschaftliche Fundierung unterscheidet Ultherapy von vielen anderen ästhetischen Verfahren und gibt Patienten die Sicherheit, eine evidenzbasierte Behandlungsentscheidung zu treffen.
Häufig gestellte Fragen zu Ultherapy (FAQ)
Wie lange dauert eine Ultherapy-Behandlung?
Die Behandlungsdauer hängt vom behandelten Areal ab. Eine reine Stirn- und Augenbrauenbehandlung dauert etwa 30 Minuten, eine Behandlung des gesamten Gesichts und Halses kann 60 bis 90 Minuten in Anspruch nehmen. Die meisten Patienten benötigen nur eine einzige Sitzung, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.
Wann sehe ich die Ergebnisse der Ultherapy?
Erste Verbesserungen können bereits in den Wochen nach der Behandlung sichtbar werden. Die vollständigen Ergebnisse zeigen sich jedoch erst nach zwei bis sechs Monaten, wenn der Prozess der Kollagenneubildung abgeschlossen ist. Die Straffung entwickelt sich also schrittweise und auf natürliche Weise.
Wie oft muss die Ultherapy-Behandlung wiederholt werden?
In der Regel reicht eine einzelne Behandlung aus, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Da der natürliche Alterungsprozess jedoch weiter fortschreitet, empfehlen viele Ärzte eine Auffrischungsbehandlung nach 12 bis 18 Monaten. Einige Patienten mit stärkerer Erschlaffung können von einer zweiten Sitzung nach drei bis sechs Monaten profitieren.
Ist Ultherapy schmerzhaft?
Das Schmerzempfinden ist individuell sehr unterschiedlich. Die meisten Patienten beschreiben ein kurzes, intensives Wärme- oder Stichgefühl während der Energieabgabe, das jedoch nur Sekundenbruchteile anhält. Durch geeignete Schmerzmanagement-Maßnahmen – von Schmerzmitteln über topische Betäubung bis hin zu Lachgas – lässt sich der Komfort erheblich steigern. Nach der Behandlung sind keine nennenswerten Schmerzen zu erwarten.
Gibt es Ausfallzeiten nach Ultherapy?
Nein, Ultherapy erfordert keine Ausfallzeit. Die meisten Patienten können unmittelbar nach der Behandlung ihren normalen Aktivitäten nachgehen. Leichte Rötungen oder Schwellungen klingen in der Regel innerhalb weniger Stunden ab. Make-up kann sofort nach der Behandlung aufgetragen werden.
Kann Ultherapy mit anderen Behandlungen kombiniert werden?
Ja, Ultherapy lässt sich hervorragend mit anderen ästhetischen Verfahren kombinieren. Häufige Kombinationen umfassen Botox (zur Faltenglättung), Hyaluronsäure-Filler (zur Volumenwiederherstellung), Thermage (zur Hautoberflächenstraffung) sowie chemische Peelings oder Laserbehandlungen (zur Verbesserung der Hauttextur). Der behandelnde Arzt erstellt einen individuellen Behandlungsplan, der die optimale Reihenfolge und Abstände berücksichtigt.
Ab welchem Alter ist Ultherapy sinnvoll?
Es gibt kein festgelegtes Mindestalter für Ultherapy. Die meisten Patienten sind zwischen 30 und 65 Jahren alt. Entscheidend ist nicht das chronologische Alter, sondern der Zustand der Haut. Bereits ab Mitte 30 kann Ultherapy präventiv eingesetzt werden, um den Kollagenabbau zu verlangsamen und die Hautqualität langfristig zu erhalten.
Wie finde ich einen qualifizierten Ultherapy-Arzt?
Achten Sie bei der Arztwahl auf folgende Kriterien: Der Behandler sollte ein approbierter Arzt mit Spezialisierung auf ästhetische Medizin sein, eine offizielle Ultherapy-Zertifizierung besitzen und über nachweisbare Erfahrung mit dem Verfahren verfügen. Fragen Sie nach Vorher-Nachher-Bildern und Patientenreferenzen. Seriöse Ärzte nehmen sich ausreichend Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch und drängen nicht zu einer sofortigen Behandlung.
Welche Alternativen gibt es zu Ultherapy?
Neben Ultherapy stehen verschiedene nicht-invasive und minimal-invasive Straffungsverfahren zur Verfügung. Dazu gehören Thermage (Radiofrequenz-basiert), Endolift (Laserfaser-basiert), HIFU-Behandlungen anderer Hersteller, Fadenlifting sowie das chirurgische Facelift. Jedes Verfahren hat seine spezifischen Stärken und Einsatzgebiete. Ein erfahrener ästhetischer Arzt kann im Rahmen einer individuellen Beratung die optimale Behandlungsstrategie für Ihre Bedürfnisse empfehlen.
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